18.03.2005 - Rainer Rudolph

Siegfried Rembold verabschiedet

Nach 30 Jahren Eichenkreuzsport im ejw geht es in einen neuen Lebensabschnitt

Stuttgart, 18.3.2005

Über 30 Jahre lang war Siegfried Rembold das sportliche Aushängeschild des ejw. So brachte es Harald Alber, Vorsitzender des Evangelischen Jugendwerks in Württemberg auf den Punkt.


Für unzählige Menschen hat er bewährte und neue sportliche Wege gebahnt. Christliche Sportarbeit mit Werteorientierung und Beziehungsaufbau war ihm wichtig.


Als personifiziertes Netzwerk an Beziehungen und Kontakten könnte man ihn verstehen.


Bei seiner Abschiedsfeier verlieh ihm Kirchenrat Dopffel einen Original-Lorbeerkranz.


Mehr zu seiner Person, seiner Bedeutung für das Jugendwerk und seinen besonderen Gaben stehen im UnterUns 2_2005.

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Bilder von der Abschiedsfeier

www.ejwue.de/bildergalerie




Als besondere Würdigung hat Bischof Dr. Wolfgang Huber,

Ratsvorsitzender der EKD, ihm einen persönlichen Brief zur Abschiedsfeier geschrieben.




Lieber Siegfried,


nach 30 Jahren im aktiven Dienst als Landesjugendreferent für den Bereich Sportarbeit/Eichenkreuz in der Landesstelle des ejw beginnt nun für dich ein neuer Abschnitt: der Beginn der Freiphase in der Altersteilzeit. Zu diesem Anlass grüße ich dich herzlich und wünsche dir Gottes Segen für die vor dir liegenden Jahre.


Ich tue dies um so lieber, als ich dich kennen gelernt habe als einen Menschen, der wie ich sowohl der Kirche als auch dem Sport eng verbunden ist. Wir sind uns begegnet in Sils/Maria, einem Ort, den du viel besser kennst als ich – nicht nur, weil du dort viele Freizeiten geleitet oder mitgestaltet hast, sondern auch, weil du in Sils einen zweiten Wohnsitz hast. Ich denke gerne an die Zeit zurück, die wir während mehreren Studienkurse dort miteinander verbracht haben. Ich wünsche dir sehr, dass du die Folgen deiner Herzschwäche gut überstehst und auch in Zukunft zu dem kommst, was für dich ein wichtiger Teil der Lebensfreude ist: sportliche Bewegung.


Bewegung und Glaube, das sind die beiden Pole der Ellipse, die dein Leben bestimmen. Dabei geht es für dich weniger um die großen Worte, sondern mehr um die alltäglichen Taten: bescheiden, fair und gelassen machst du dich als Mensch der leisen Töne um die ehrenamtliche Arbeit an der Basis verdient. Nicht nur im Skisport, sondern zum Beispiel auch bei der Verbreitung des Indiaca-Spiels in den Kirchengemeinden. Dabei geht es dir nicht nur um Sieg und Niederlage, sondern um die Gemeinschaft, die entstehen kann, wenn Menschen gemeinsam Sport treiben.


Von Jesus ist das Wort überliefert worden: "Was hülfe es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewönne und nähme doch Schaden an seiner Seele?" (Matthäus 16, 26) Damit wendet sich Jesus gegen einen Kult des Siegens, der alle Mittel diesem Zweck unterordnet. Ein solcher Kult kann entsehen, wenn nicht mehr zwischen dem unterschieden wird, was wir Menschen gewinnen können, und dem, was uns nur Gott schenken kann. Der Kult des Siegens verwechselt den vergänglichen Siegespreis mit dem Heil der Seele.


In deinem Wirken, lieber Siegfried, setzt du dich dafür ein, dass Sport als Spiel verstanden wird und eben nicht als Siegeskult. Das ist zu würdigen; und es ist gut, dass dies in einem Abschiedsfest geschieht. Mit meinem Dank und meinen herzlichsten Segenswünschen will ich mich gerne an diesem festlichen Anlass beteiligen.


Sehr herzlich grüßt dich und die um dich versammelten

Dein


Bischof Dr. Wolfgang Huber

Vorsitzender des Rates der EKD"



Hier ein Bild der versammelten Eichenkreuz-Räte aus verschienden Zeitabschnitten


Bilder von der Abschiedsfeier

www.ejwue.de/bildergalerie



 

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