20.07.2011 - Autor: Johanna Beck/rr

Start zu den Sommerfreizeiten

Aussendungsgottesdienst im ejw. Von Unterjoch über Sils und Spanien bis nach China reicht das vielfältige Angebot. Alle Angebote im neuen Reiseportal: www.ejw-reisen.de

Am 19. Juli haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Landesstelle gemeinsam einen Aussendungsgottesdienst für die Sommerfreizeiten 2011 gefeiert. Wer dabei war staunte nicht schlecht, mit welchen Utensilien einige Freizeitleiterinnen und Freizeitleiter in den Andachtsraum zogen: Wanderstiefel, Indiaca, Landkarte oder Navi. Mit diesen Gegenständen wurden Herausforderungen oder Besonderheiten einer Freizeit symbolisiert. In einer gemeinsamen Zeit der Stille wurde auch an all die Freizeitleitenden gedacht, die nicht bei uns waren.
Mit diesem Segen wünschen wir den Freizeit-Teams in Württemberg eine erfüllte Zeit und Bewahrung auf allen Wegen.

Herr, unser Gott, leite unsere Schritte auf den Weg des Friedens. Behüte uns vor aller Gefahr, die uns auf dem Weg bedroht. Bewahre und vor Unfall und Unglück. Segne die Arbeit unserer Hände,. Lass uns Gnade und Barmherzigkeit vor deinen Augen finden, Verständnis und Freundlichkeit bei allen, die uns begegnen. Höre auf die Stimme unseres Gebets. Gepriesen seist Du, o Gott, der du unser Gebet erhörst.
(Nach einem jüdischen Reisegebet)

Mögen sich die Wege vor deinen Füßen ebnen ....
Dieses Lied formuliert gute Wünsche, menschliche Wünsche, für den Weg der vor uns liegt. Diese Wünsche sind neben dem, dass sie ein Wort auf den Weg sein wollen auch Erwartungen an Gott. Wir legen damit unsere Wünsche in Gottes Tun hinein. Es lohnt sich, dieses Lied in Bildern vor unserem inneren Augen entstehen zu lassen.

Mögen sich die Wege vor deinen Füßen ebnen .....
Zuerst dachte ich an ein anderes Lied, das auf das Gegenteil aufmerksam macht: „Dieser Weg wird kein leichter sein". Ebenso ist ein Wanderung im schwierigen Gelände denkbar, bei der jeder Schritt mit bedacht gegangen wird. Andere denken an das, was jetzt vor der Freizeit, aber auch vor diesem Sommer noch Sorgen bereitet. Da müsste noch so viel vorbereitet werden. - Manche unserer Teilnehmenden bringen ja sehr viele Fragen und Sorgen mit. Versetzung nicht geglückt, die schwierigen Eltern, wie gut wenn sich hier wege ebnen.

Mögest du den Wind im Rücken haben.....
Surfen, Segeln oder Radfahren mit Rückenwind das ist eine feine Sache. Vielleicht ein bisschen wie bei einem E-Bike. In dieser Zeile steckt der Wunsch, dass wir uns nicht so sehr abstrampeln müssen. Gutes vorwärtskommen - im Leben ist unser Wunsch. Zum guten vorwärtskommen gehört die Glaubensvermittlung auf unseren Freizeiten hier suchen wir Antworten woher wir kommen, wohin wir gehen. Jesus-Geschichten sind der Rückenwind fürs Leben. Beides sind Bilder fürs gute Vorwärtskommen ohne das Evangelium bleibt aber das Ziel, das Vorne nebulös.

Möge warm die Sonne auch dein Gesicht bescheinen...
Im Liegestuhl, auf einer Bank in der Morgen-oder Abendsonne! Wärme spüren! Ein Bild des Wohlfühlens! Wenn Jesus davon spricht, dass er das Licht der Welt ist, dann geht es auf unseren Freizeiten darum, dass Christus selbst unser Leben bescheint. Dass die Sonne der Gerechtigkeit unser Leben berührt. Bei einer Andacht, bei einem Gespräch, beidem ich aufmerksam werde, durch ein von der Sonne beschienenes Kirchenfenster,durch eine Bergwanderung der Sonne entgegen. Wenn wir nicht nur bei uns selbst bleiben, sondern uns Gott öffnen, dann tut das der Seele gut.

Möge Regen sanft auf deine Felder fallen
Ein Bild fürs Fruchtbringen, für Wachstum Freizeiten verändern die Teilnehmenden, durch die Begegnung mit anderen, durch die Thematische Auseinandersetzung mit sehr unterschiedlichen Themen, durch die Möglichkeit sich zu beteiligen und das eigene können zu erleben verändern sich Kinder- und Jugendliche.

Möge Gott seine schützende Hand über dir halten
Vorwärtsgehen und vorwärtskommen, Augenblicke in denen Gott selbst unser Leben bescheint, staunend vor dem eigene n Leben stehen - das geschieht weil Gott seine Hand über uns hält. Gottes Segen hat verschieden Fassetten. Im Lied wird deutlich: Gott bewahrt unsere Leben und diese Welt barmherzig. Er schützt Leib und Leben und versorgt uns. Segen bedeutet aber auch - Gott erneuert unser Leben und weckt Glauben, entzündet die Liebe wieder neu, wo sie erloschen ist, schenkt Hoffnung in Hoffnungslosigkeit.

Im Segen liegt eine Kraft, die den Alltag unterbricht. Damit verschwindet das, was uns belastet nicht einfach. Aber es wird entmachtet. Es ist Gott der uns segnet und heilsam in unser Leben hineinwirkt. „Der Segen unterbricht die Macht der Gegenwart und befreit für die Zukunft: Die Wirkung des Segens hat schon begonnen, auch wenn die Erfüllung des im Segen Zugesagten noch aussteht oder nur punktuell aufscheint. Gesegnet zu sein lässt hoffen". Segen, das ist Kraft und Macht von Gott her, die Menschen einander in seinem Auftrag zusprechen. Segen, das ist nicht nur Erfolgsgeschichte im Segen haben auch unsere Mißerfolgsgeschichten platz .

Dietrich Bonhoeffer hat es so formuliert: „ Das war die Antwort Gottes auf die Welt, die Christus ans Kreuz schlug: Segen. Segnen, das heißt die Hand auf etwas legen und sagen: Du gehörst trotz allem Gott. So tun wir es mit der Welt, die uns solches leiden zufügt. Wir verlassen sie nicht, wir verwerfen, verachten, verdammen sie nicht, sondern wir rufen sie zu Gott, wir geben ihr Hoffnung, wir legen die Hand auf sie und sagen: Gottes Segen komme über dich , er erneuere dich, sei gesegnet, du von Gott geschaffen Welt, die du deinem Schöpfer und Erlöser gehörst. Wir haben Gottes Segen empfangen im Glück und in Leiden. Wer aber selbst gesegnet wurde, der kann nicht mehr anders als diesen Segen weitergeben, ja er muss dort wo er ist ein Segen sein."

Jürgen Kehrberger
Fachlicher Leiter des ejw

 

 

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Thai An Vu

Informatikerin & Ehrenamtliche im EJW-Weltdienst

"Zuerst habe ich gedacht, ich bin ja schon selber Migrantin und in Migrantengemeinden aktiv. Doch in Begegnungen mit Menschen aus anderen Kulturen und in anderen Ländern habe ich einen neuen Schatz entdeckt. Es macht Spaß Erfahrungen zu teilen."

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