25.03.2005 - Autor: Kai Rinsland

Tag X der Christenheit

Ohne Karfreitag gibt es keinen christlichen Glauben.

Karfreitag. Kein anderer Tag im Kirchenjahr hat diesen hohen Stellenwert für Kinder Gottes. Ohne Karfreitag keine Christenheit. Ohne Karfreitag kein christlicher Glaube.


Das wusste auch Paulus. Und so wird der Apostel nicht müde, den gekreuzigten und auferstandenen Christus zu verkünden. Davon ist zu lesen zum Beispiel in der Apostelgeschichte, Kapitel 17, das Ganze passiert in der Synagoge von Thessalonich:


"Paulus legte dar, dass Christus leiden musste und von den Toten auferstehen und dass dieser Jesus der Christus ist." (Apostelgeschichte 17,3)

Diese drei Punkte sind das Zentrum der Guten Nachricht, des Evangeliums, und wer sich heute wie damals als Prediger Gottes betätigt, der muss immer wieder diese drei Punkte betonen.


Der erste: Christus musste leiden und sterben. Es ist die Schuld der Welt, die ihn ans Kreuz genagelt hat. Es ist unser Versagen, das Menschherz, böse von Jugend auf, das den Menschensohn das Leben kostete. "Fürwahr, er trug unsere Krankheit und lud auf sich unsere Schmerzen." Christus musste leiden und sterben.


Der zweite: Christus ist von den Toten auferstanden. Er hat dem Tod die Macht genommen. Der Tod konnte ihn nicht halten. Unsere Sünde brachte ihn ins Grab, doch Gottes Liebe und Macht ist stärker als das. Der Herr ist auferstanden, er ist wahrhaftig auferstanden. So wird es in zwei Tagen erklingen in den Kirchen dieser Welt.


Und der dritte: Jesus ist der Christus! - Und das ist der Knackpunkt bei den beiden ersten Aussagen. Denn wäre Jesus nicht der Christus, dann wäre ein x-beliebiger Wanderprediger gestorben, und unsere Schuld lastete weiter auf uns. Und wäre Jesus nicht der Christus, dann hätte die Welt sicher einen Grund zum Staunen am Tag der Auferstehung, doch er wäre nicht der "Erstgeborene von den Toten". Unsere Hoffnung auf die Herrlichkeit bliebe weiter ungewiss.

Doch er ist der Christus, der Gesalbte Gottes. Sein Tod gilt, seine Vergebung ist gewiss und die Hoffnung lässt nicht zuschanden werden.


Kai Rinsland

Quelle: www.glaube24.de

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