31.05.2011

Vernetzungstreffen Jugendbegleiterprogramm

Florian Wahl (MdL) hebt in seinem Grußwort die Bedeutung der Evangelischen Jugendarbeit für die Ganztagsbildung hervor.

vlnr Landesschülerpfarrer Dr. Wolfgang Ilg; Florian Wahl, MdL

„Ich bin Jugendbegleiter geworden, weil mein Bruder auch Jugendbegleiter ist. Jetzt leite ich die Französisch-AG für die 4. Klässler - und es macht voll Spaß!"

Die Möglichkeit, „echte" Jugendbegleiter kennenzulernen, gab es beim Vernetzungstreffen Jugendarbeit und Schule am Montag, den 30. Mai 2011. An der Albert-Schweitzer-Realschule Böblingen trafen sich 40 Jugendreferenten/innen, Lehrkräfte, Schulsozialarbeiter/innen, Schuldekane und ehrenamtlich Engagierte, um gemeinsam über die Kooperation von Jugendarbeit und Schule nachzudenken.

Nach aktuellen Infos aus der Schülerinnen- und Schülerarbeit bildete dieses Mal das Jugendbegleiterprogramm den Schwerpunkt: ein Programm, das von der Landesregierung umfangreich gefördert wird (im Jahr 2010 waren es insgesamt 8 Millionen Euro), und neben vielfältigen Chancen auch gelegentlich Fragen im Hinblick auf eine gelingende Kooperation von Jugendarbeit und Schule aufwirft.
Die theoretischen Grundlagen zum Jugendbegleiterprogramm erörterten Wolfgang Antes und Stefanie Wichmann von der Jugendstiftung Baden-Württemberg. Die Grundidee ist die Förderung der außerschulischen Jugendbildung unter Einbeziehung von Jugendlichen. Im Jahr 2006 startete das Jugendbegleiterprogramm mit einer Beteiligung von 250 Schulen; aktuell sind 1269 Schulen in Baden-Württemberg beteiligt.

Auch Florian Wahl, Mitglied des Landtags (SPD), betonte in seinem Grußwort, dass Schule für die neue Regierung mehr umfasse als das klassische Lernen.

schuelerarbeit/aktuelles/images/2011-05-30_gruppe_300.jpgAm Nachmittag war Zeit, sich die Praxis des Jugendbegleiterprogramms exemplarisch vor Ort anzuschauen. Das Evangelische Stadtjugendwerk Böblingen, die Albert-Schweitzer-Realschule und die Friedrich-Silcher-Grundschule erzählten ausführlich von ihren Erfahrungen. Schulleiterin Eberhard berichtete von dem Vorhaben , Kirche, Vereine und freie Träger an der Schule anzudocken. Die sehr gute Zusammenarbeit von Jugendwerk und Schule wurde dabei von Herrn Fischer vom Schulamt Böblingen betont. In einem Rundgang durch die Schule war es möglich, Jugendbegleiter „in Aktion" zu sehen.

„Echte" Jugendbegleiter an einer „echten" Schule in ihrem „echten" Tun zu erleben, war für alle Teilnehmer eine Bereicherung. Deutlich wurde wieder einmal: die Jugendarbeit muss dahin gehen, wo Jugendliche sind - also an die Schule!

Das nächste Vernetzungstreffen findet am Donnerstag, den 13. Oktober 2011 in den Räumen des ejw (Stuttgart - Vaihingen) statt.

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