08.05.2006 - Autor: rr

Welche Zukunft hat das ejw?

Herausforderungen der Zukunft sind Thema bei der Delegiertenversammlung am 6.5.

Stetten/Filder: Bei der Delegiertenversammlung des Evangelischen Jugendwerks in Württemberg am vergangenen Samstag haben über 140 Delegierte aus 51 Bezirken und 25 örtlichen Jugendwerken über Zukunftsfragen evangelischer Jugendarbeit beraten.


Hier die ersten Ergebnisse aus den Arbeitsgruppen:


1. Wie entwickeln sich Landesstelle und Bezirke? (im Stadtbereich)

Das ejw muss Partner von Städten und Landkreisen sein können. Dafür braucht es klare Ansprechpartner und Gegenüber. Auch bei größeren Strukturen muss Jugendarbeit vor Ort sein, dort wo Kinder und Jugendliche sind. Dafür braucht es möglichst viele Entscheidungskompetenzen an der Basis und neue Beteiligungsstrukturen auf Bezirksebene. Auch die Landesstelle wird von der Veränderung der Strukturen der Bezirksjugendwerke betroffen sein.

(Berthold Friess)


2. 1. Wie entwickeln sich Landesstelle und Bezirke?

(im ländlichen Bereich)

Fusionen werden kommen

Das Jugendwerk/die Jugendwerke müssen vorplanen, im Voraus Ideen entwickeln, wie Jugendarbeit gut und positiv für Kinder und Jugendliche gehen kann.

Entwicklungen, Kooperationen und Fusionen dürfen nicht länger vom Geld bestimmt sein.

Hauptamtliche sind wichtig

Ohne Hauptamtliche geht auch Ehrenamtlichkeit nicht.

o Ziel muss sein, für Kinder und Jugendliche eine Jugendarbeit zu ermöglichen, die zum Leben hilft.

o Keine Innovation ohne Investition

o Ein Studientag muss zur Weiterarbeit sein

(Helga Baur)


3. Wie entwickelt sich die Rolle der Haupt- und Ehrenamtlichen?

Gesellschaftliche Veränderungen machen eine Weiterentwicklung des Selbstverständnisses von Hauptamtlichen und Ehrenamtlichen nötig.


Hannah Fuhr, Landessynodale sieht in Ehrenamtlichen die Gewährsträger, die als Netzwerker die Beziehungen zwischne Teilnhmenden und Verantwortlichen fördern und für Kontinuität sorgen. Hauptamtlichen kommt die Rolle der Unterstützer und Förderer dieser Haltung zu.


Kirchenrat Dieter Hödl, Personalreferent für Diakoninnen und Diakone in der Landeskirche sieht Hauptamtliche als Generationen-Manager und als Vernetzer zwischen den Sozialisationsinstanzen.

Hauptamtliche in dieser Jugendarbeit sollen ander als die ehrenamtlichen Verantwortlichen keine ausgesprochenen Lobbyisten für die Jugendarbeit sein.


4. Welche Prioritäten muss die Landesstelle setzen.

Was ist unverzichtbar?

Künftige Leistungen und Leistungsfähigkeit der Landesstelle:

Die Landesstelle soll verstärkt Plattformen bieten, die Angebote und Kompetenzen besser verfügbar machen. Denn es ist längst so, dass nciht mehr alle alles machen können. Das gilt für Bezirksjugendwerke und Landesstelle.

Zum Beispiel: Für das gesamte Angebot an Freizeiten sollte es eine Internet-Plattform geben, in die Bezirke und Landesstelle ihre Angebote einbringen. (Virtuelle Plattform)


Es bräuchte auch Plattformen als reale Treffen zum fachlichen Austausch für Ehrenamtliche und eine Plattform zur kompetenten Bearbeitung von Projekt-Finanzierungen.

(Robby Höschele)


5. Welche Veränderungen bei den Ortsstrukturen gibt es?

Strukturen sidn dazu da, Arbeit mit Kindern und Jugendlichen zu ermöglichen. Strukturfragen in der örtlichen Jugendarbeit können ehrenamtliche Mitarbeit verhindern oder fördern. Damit lebbare Strukturen entstehen, geht der Wunsch an die Landesstelle, Modelle örtlicher Jugendarbeit zu entwickeln. Vor- und Nachteile müssen deutlich werden, damit örtliche Vertreter der Jugendarbeit und Kirchengemeinde gesprächsfähig werden. Jede Struktur lebt von Personen und einem lebenidgen Dialog. Wie wir in Gemeinden und Jugendwerken mit Konflikten umgehen, ist eine missionarische Aufgabe mit hoher Außenwirkung.

(Beate Hofmann)



Bilder von der Delegiertenversammlung

Ich bin dabei!

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Werner Baur

Oberkirchenrat

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