30.08.2007

Wer Geld in die Hand nimmt, kann was erreichen!

"Jugend im WertAll" endet nach vier Jahren

Die Kisten sind gepackt, die Archivordner beschriftet: Nach vier Jahren läuft am 31. August 2007 das Programm der Landesstiftung Baden-Württemberg "Jugend im WertAll" aus. Ab September 2003 wurden mit diesem Programm 71 Projekte der Jugendarbeit mit einem Gesamtvolumen von

900 000 Euro gefördert. 5000 Jugendliche haben in den Projekten zum Thema "Wertekommunikation" mitgewirkt, indirekt wurden rund 50 000 Jugendliche erreicht. Begleitet wurden die Projekte von Evi Rottmair und Dr. Michael Kalff in der Projektfachstelle "Jugend im WertAll" beim Landesjugendring Baden-Württemberg.

"Die Kombination der Themen Werte und Jugend hat viele Reaktionen ausgelöst und eine breite gesellschaftliche Diskussion angestoßen", zeigt sich Berthold Frieß, Vorsitzender des Landesjugendrings Baden-Württemberg, mit dem Programm zufrieden. "Wertekommunikation ist in der außerschulischen Jugendbildung in Baden-Württemberg gut angekommen", stellt Berthold Frieß fest.

"Die Jugend von heute ist besser als ihr Ruf – sie ist in einem hohen Maß engagiert und daran interessiert, sich in die Gesellschaft einzubringen. Die überwiegende Mehrheit der Jugendlichen setzt sich nicht nur für die eigenen Interessen ein, sondern hilft aktiv mit, die Lebenssitua-tion von Migranten, Senioren und sozial Schwachen zu verbessern. In diesem Einsatz spiegeln sich Wertvorstellungen, die vor 50 Jahren so modern waren wie heute. Das haben die Projekte von "Jugend im WertAll" gezeigt – diese Erfahrungen haben wir aber auch in unseren anderen Programmen gemacht", sagt Herbert Moser, Geschäftsführer der Landesstiftung Baden-Württemberg.


"Wo sich unterschiedliche Lebenswelten berühren, gelingt Wertekommunikation am leichtesten", beschreibt Evi

Rottmair eine wichtige Beobachtung aus den Projekten. "Methoden bleiben eine leere Hülle, wenn dahinter nicht authentische Personen stehen, die die Kinder und Jugendlichen ernst nehmen und wert schätzen. Jugendliche suchen Werte und wollen die Auseinandersetzung darüber. Wertekommunikation hat da gut funktioniert, wo PädagogInnen sich dieser Auseinandersetzung gestellt haben", erläutert Rottmair die Ergebnisse.

"Wertekommunikation findet in der Arbeit mit Jugendlichen nebenbei immer statt, aber ihre Qualität steigt erheblich, wenn Werte explizit zum Thema werden. Dazu braucht es Anlässe und Impulse", gibt Frieß zu bedenken. "Wertekommunikation ist ein Mittel zur kulturellen, sozialen und politischen Integration von Jugendlichen. Die Ergebnisse sollten nun auch in andere Bereiche der Bildung und Jugendarbeit übertragen werden", fordert Frieß. Die Zusammenarbeit mit der Landesstiftung hebt Frieß als besonders gelungen und produktiv hervor: "Das Programm hat deutlich gemacht: Wer beherzt Geld in die Hand nimmt, kann auch was erreichen!", betont der Vorsitzende des Landesjugendringes.

Der Landesjugendring ist die Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände in Baden-Württemberg. Er vertritt die Interessen von einer Million Kindern und Jugendlichen.


Verantwortlich: Berthold Frieß


 

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