12.01.2009 - sb

Werner Bitzer zur "Tour d'Afrique" gestartet

"Friendship Camp" des ejw war beim Start dabei


Werner Bitzer (Foto: Tobias Zipperlen)

Es ist kalt an den Pyramiden, keine 12 Grad hat es morgens, kurz vor Sonnenaufgang. Unsere weissen Atemwolken scheinen zu verschmelzen mit der Dunstwolke über Kairo. Und als die Sonne sich wie ein glutroter Ball über den Horizont schiebt, leuchtet der Smog über Kairo rot auf. Und kaum hat sich der Ball der Sonne vom Horizont gelöst, tauchen die ersten Radfahrer aus dem Dunst auf. Zum Aufwärmen fahren sie von der Unterkunft in Kairo zum Startplatz direkt an den Pyramiden. Der Platz wurde dafür extra von der Tourismuspolizei freigegeben.


Winzig wirkt der Tour d'Afrique - Startbogen neben den gigantischen Gräbern am Rand der Stadt Kairo. Von hier starten an diesem Morgen (10.01.2009) insgesamt 52 Tour d'Afrique -Fahrerinnen und Fahrer Richtung Süden. 44 davon wollen in vier Monaten Kapstadt in Südafrika erreichen. Und Werner Bitzer ist einer von ihnen. Wir umringen Werner und er ist aufgeregt aber auch berührt. Als einziger Fahrer hat er einen „Fanclub" am Start. Bei den anderen Fahrern gibt es schon mal eine mit den Tränen ringende Partnerin oder zwei Freunde. Aber wir, 20 Leute der Sudan-Ägypten Freizeit des ejw, sind der grösste Fanclub am Startplatz. Das Team vom ägyptischen Staatsfernsehen filmt uns minutenlang, wie wir klatschend und johlend Werner Bitzer auf dem Stadthügel empfangen.


Werner Bitzer (links) und Matthias Hiller (rechts) beim Live-Interview mit SWR 4 (Foto: Tobias Zipperlen)

Als mit den den letzen "Ridern", wie die Radfahrer genannt werden, die Begleitlastwagen der Tour auf den Startplatz rumpeln, kommt Bewegung auf den Platz. Randy Pielsticker aus Canada, Manager und Veteran der Tour, bittet die Rider mit einem quäkenden Megafon zum Startbogen für eine letztes offizielles Bild. Das Bild ist gerade im Speicher, als SWR 4 aus Deutschland anruft und Werner Bitzer live per Handy in der Morgensendung interviewt wird.

Noch zwei "unägyptisch" kurze Grussworte und dann ordnen sich die "Rider" vor dem Torbogen. Es bleibt Zeit für ein kurzes Gebet mit Werner und dann haben wir gerade genug Zeit, uns an der Strasse am Startbogen aufzustellen. Mangels Bewaffnung startet der Präsident des lokalen Radvereins das Rennen mit einem Händeklatschen anstelle des Startschusses. Dann setzt sich die bunte Masse in Bewegung.


Start bei den Pyramiden (Foto: Tobias Zipperlen)

Wir singen, johlen, klatschen noch, aber Werner Bitzer fährt im Peloton schon um die Cheopspyramide, vorbei an der Sphynx und biegt dann auf die Strasse nach Süden. Luxor, Assuan, Khartoum, Addis Nairobi liegen vor ihm. Und am 9. Mai dann hoffentlich der letzten Anstieg zum Tafelberg von Kapstadt, Südafrika, dem südlichsten Landzipfel dieses gewaltigen Kontinents.

Wir schauen zur Sphynx hinüber. Die Fahrer und die LKW sind weg. Der Startplatz leert sich schnell. Und die Sonne hat nun schon Sonnenbrillen-Stärke erreicht. Zwischen den Pyramiden scheuchen wir noch ein paar Kamele und ihre Treiber auf. Verwirrt und grunzend springen sie auf. So früh haben sie noch gar keine Touristen erwartet...

Matthias Hiller, CVJM-Weltdienst im ejw

Webcode 2009ejw0112


Das Evangelische Jugendwerk in Württemberg (EJW) koordiniert, fördert und gestaltet die evangelische Jugendarbeit in Württemberg. Unser Ziel ist es, junge Menschen zum Glauben an Jesus Christus einzuladen, ihren Glauben im Alltag zu stärken und sie bei ihrem Engagement für Jugendarbeit und Gesellschaft zu unterstützen. Kurz gesagt: begegnen, begleiten und befähigen. Deshalb unterstützen wir Kinder, Konfirmanden, Jugendliche, Familien und (junge) Erwachsene über unsere sinnstiftenden Arbeitsbereiche, Veranstaltungen, Bildungsangebote und Reisen. Zudem bringen wir die einzelnen Jugendwerke vor Ort sowie in den Bezirken voran. Als größter konfessioneller Jugendverband in Baden-Württemberg bieten wir jährlich circa 306.000 jungen Menschen regelmäßige und circa 462.000 einmalige Angebote. Wir arbeiten selbstständig im Auftrag der Evangelischen Landeskirche in Württemberg und mit einem großen Netzwerk an Partnern. Mehr über uns erfahren Sie unter www.ejwue.de/ueber-uns/wer-wir-sind/ 

FSJ/BFD lohnt sich!

FSJ/BFD lohnt sich!

Matthias Henzler ( CVJM Fellbach (17/18))

Maschinenbaustudium am Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

"Mein FSJ war für mich eine unglaublich erfahrungsreiche Zeit. Ich konnte mir neue spannende Fähigkeiten aneignen, alte Talente wieder auskramen und durfte Dinge ausprobieren, die ich immer schon mal machen wollte. Aber am eindrucksvollsten waren die Begegnungen: ob auf Seminar oder in der Jugendgruppe, im Mitarbeiterkreis oder im Büro, überall hatte ich die Chance aus Fremden Freunde werden zu lassen, die mich auch jetzt nach meinem FSJ immer noch begleiten. Deshalb kann ich guten Gewissens sagen, dass ein FSJ im EJW sich lohnt."

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