18.02.2005 - Rainer Rudolph

Willow-Creek Leitungs-Kongress

Ein "Stich ins Herz" bei jeder leeren Gemeinde.

Größter Willow Creek Kongress mit 11.000 Besuchern in Stuttgart, Schleyerhalle und Gospel-Forum


Es geht bei Willow aber "nicht um die großen Zahlen und um Hochglanz", wie der deutsche Willow Creek-Vorsitzende Ulrich Eggers erklärt, sondern darum, dass Gemeinden blühen, dass die Gemeinde-Leiter ihr Potenzial voll ausschöpfen und Menschen zu Christus finden.


Bill Hybels, der Senior-Pastor von Willow Creek, greift diesen Ball gleich im ersten Referat auf und fragt: "Wie kann man das Land verändern?", um die Antwort gleich selber zu geben: Es verläuft immer nach der Linie "Ein Leben nach dem anderen". Nicht große Stadien zu füllen, ist das Ziel von Gemeinde-Arbeit, sondern dass Freunde und Nachbarn von Christus erreicht werden. Wenn Willow Creek Hilfestellung und Ratschläge dafür gibt, wie man Gemeinde bauen kann, will niemand womöglich "geheime US-Formeln für ahnungslose Europäer" vermitteln, sondern es kommt auf das "stille Wirken des Heiligen Geistes" im Leben eines Christen an.


"Genug frustriert über den Zustand der Kirchen und Gemeinden ...?"


Wer Leitungsaufgaben in der Gemeinde übernimmt, braucht nach Hybels' Worten aktive Mitarbeiter-Typen, die bereit sind, auf Jesu Auftrag hin zu handeln und nicht für sich, sondern Gott die Ehre geben wollen. Vor allem aber ist "die größere Perspektive und Vision" nötig. Gemeinde-Leiter sollten wie Wirtschaftskapitäne "nicht nur auf Dollar-Scheine und Rechnungen schauen", sondern von der Motivation, Menschen zu Christen zu führen. Vielleicht müsste dafür manches Liebgewordene aufgegeben werden, aber "es lohnt jeden Einsatz".


Der Motor allen Einsatzes ist nach Hybels Überzeugung eine von Gott inspirierte Leidenschaft.

Reine Management-Leitungstechniken könne man überall lernen, aber wer die Vision verfolge, eine starke und wachsende Gemeinde zu bauen, brauche einen großen inneren Antrieb. Die entscheidende Frage laute: "Was entflammt meine Leidenschaft so, dass ich nachts nicht schlafen kann?" Hybels spricht einer heiligen Frustration das Wort: "Sind wir genug frustriert über den Zustand der Kirchen und Gemeinden in Deutschland?" Es sollte Christen jedes Mal einen "Stich ins Herz" geben, wenn sie wieder einmal eine Kirche und Gemeinde sehen, die leer ist. Aus dieser Haltung kann eine "göttliche Vision" und auch die Kraft erwachsen, die entsprechenden Ziele umzusetzen.


Weitere Nachrichten, Bilder und Videos vom Leitungskongreß in Stuttgart

www.willowcreek.de/466.html

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Werner Baur

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