26.01.2007 - Autor: rr

Zukunftskongress der EKD

Bischof Huber dringt auf Reformen der Kirche

Angesichts sinkender Mitgliederzahlen und zurückgehender Einnahmen der Kirchen hat der Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Wolfgang Huber, die Notwendigkeit einer Reform der Kirche unterstrichen. "Wir haben eine Verantwortung zur Gestaltung der Kirche", sagte der Bischof der evangelischen Landeskirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz in Wittenberg zum Auftakt eines Zukunftskongresses der EKD. Die Kirche sei verpflichtet, ihre Strukturen und Handlungsformen zu überprüfen.


Dabei dürfe die geplante Reform nicht zu Lasten des gesellschaftlichen Engagements der Kirche gehen, mahnte Huber. Die angestrebte Konzentration auf kirchliche Kernkompetenzen beinhalte die Glaubensvermittlung ebenso wie das Eintreten für Gerechtigkeit und Frieden in der Welt.


Beratungen über Hubers GrundsatzpapierAuf dem dreitägigen Treffen wollen rund 300 führende Vertreter des Protestantismus über einschneidende Reformen beraten. Ausgangspunkt ist ein von Huber vor einem halben Jahr vorgelegtes Grundsatzpapier.


Hintergrund ist die Prognose, dass bis 2030 die Zahl der Kirchenmitglieder um ein Drittel sinke und sich die Finanzkraft der Kirche sogar halbiere. Das EKD-Reformpapier empfiehlt, die 23 Landeskirchen zu acht bis zwölf zu verschmelzen und die Zahl der Pfarrer und Kirchengemeinden zu verringern. Gleichzeitig soll die Kirche durch die Konzentration auf wichtige Aufgaben an Profil gewinnen und ihre gesellschaftliche Bedeutung wahren.

Meldung aus: www.tagesschau.de


Weitere Informationen: www.ekd.de



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