17.10.2018

Sport für alle - weil der Mensch zählt!

Zusammen für mehr Teilhabe im Sport - SportForum in Esslingen

Beim SportForum setzen wir ein Zeichen für Inklusion

Wen erreichen wir eigentlich mit unseren Sportgruppen? Ermöglichen wir wirklich allen Kindern und Jugendlichen die Teilhabe an unserem Sportangebot? Wo gibt es vielleicht Barrieren, mit denen wir (unbewusst) Menschen vom Sport und unserer Jugendarbeit ausgrenzen? Das waren einige Fragen, die über unserem SportForum „Sport für alle“ am 14.10.2018 in Esslingen standen. Rund 200 Teilnehmende aus Kirche und Sport trafen sich zur Begegnung und zum Austausch über die Inklusion, also der Herausforderung jedem Menschen – egal welche Voraussetzung, welchen Hintergrund oder welche Begabung er oder sie mitbringt – am Sport teilhaben zu lassen. Mit dabei Dieter Kaufmann, der Vorsitzende des Diakonischen Werks in Württemberg. Er machte beim Gottesdienst Mut, neue Wege zu gehen, einen neuen Blick für die Menschen in unserem Umfeld zu gewinnen und er spitzte in der anschließenden Podiumsdiskussion das Thema zu: „Inklusion bedeutet nicht nur die Beteiligung von behinderten Menschen, sondern die Teilhabe aller Menschen, die aufgrund ihrer persönlichen Situation (z.B. Armut, Migration), sonst nicht am Leben – hier im speziellen – nicht am Sport teilhaben können“.

Gottesdienst "Sport für alle" [Predigt Dieter Kaufmann, Vorsitzender Diakonisches Werk in Württemberg]

 

Alle Menschen in den Blick nehmen

Kirche und Sport haben gemeinsam den Menschen im Blick. Beide Organisationen müssen aber weitere Schritte in Sachen Inklusion gehen. „Bei uns im Eichenkreuz-Sport wollen wir deshalb auch aufbrechen“, so Jakobus Hartmann. Dabei ist er sich im Klaren, Inklusion zu leben gelingt nicht sofort. „Wichtig ist, dass man sich die Situation bewusstmacht, lernt anders hinzuschauen, anders zu denken und anders zu sehen. Das sind erste Schritte, dass wir wirklich allen Menschen die Türe zu unserer Sportarbeit öffnen.“ Mit dem SportForum in Esslingen wurde ein erster Schritt zur Bewusstseinsbildung getan, weitere sollen folgen. „Als christliche Sportarbeit werden wir weitere Schritte tun und laden alle unsere Sportgruppen sich zu beteiligen“, so Hartmann. Die Evangelische Landeskirche in Württemberg unterstützt dabei Initiativen mit dem Aktionsplan Inklusion leben (www.aktionsplan-inklusion-leben.de).

Podiumsdiskussion "Was zählt im Sport?" zum nachhören

 

Der Eichenkreuz-Sport verbindet

Mit dem SportForum in Esslingen wurde eine ganz andere Grenze abgebaut. Als Sportverband mit besonderer Aufgabenstellung im WLSB, war die Eichenkreuz-Sportbewegung im EJW Gastgeber für viele. Zwölf Partner aus Kirche und Sport gestalten gemeinsam den Tag und bereicherten sich gegenseitig. „Wir konnten uns als Eichenkreuz-Sport vorstellen und mit unseren Ansätzen einbringen“, so fasst Jakobus Hartmann den Erfolg des SportForum zusammen, der beim Podiumsgespräch zum Thema „Der Mensch hinter der Leistung – was zählt im Sport?“ u.a. mit Andreas Felchle, dem WLSB-Präsidenten, und Mathias Berg, mehrfacher Paralympics-Gewinner diskutierte. Das SportForum wird zukünftig regelmäßig in einer anderen Region als große Plattform für Kirche und Sport durchgeführt. Für Cornelius Kuttler, den Leiter des EJW, ist das eine zukunftsweisende Botschaft: „Mit dem neuen gemeinsamen Aufbruch der christlichen Kirchen und des organisierten Sports kommt Bewegung in unsere Gesellschaft. Im Zusammenwirken dieser großen gesellschaftlichen Player liegt großes Potenzial für das Gemeindewesen und den einzelnen Bürger. Mit unserem Eichenkreuz-Sport geben wir dazu einen wertvollen Beitrag“.

Video, Audio, Bilder auf www.sportforum-esslingen.de

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