Aus der Arbeit des Fachausschuss Eichkreuz-Sport

Der Fachausschuss ist das entscheidende Gremium im evangelischen Sportverband Eichenkreuz Württemberg. Es trifft sich 3-4 mal jährlich zu Sitzungen und Klausuren. Geleitet wird der Fachausschuss vom Vorstand. Im Fachausschuss sind alle Sportwelten und Sportprojekte vertreten.

Auf dieser Seite berichten wir regelmäßig aus der Arbeit des Fachausschuss.

Die zweite Sitzung des Fachausschuss Eichenkreuz-Sport in 2019 war eine Besonderheit: Es waren nicht nur die Vertreter der einzelnen TEAMs und Projekte geladen, sondern sämtliche Teammitglieder.

Thematisch wurden 3 Themen in je einer Gruppe behandelt:

Was bereits Thema beim letzten SportForum war, wurde nun auch im Fachausschuss Thema: Sport für alle!? Unser Gast Lucas Zehnle leitete die Diskussion zur Inklusion. Künftig sollen Zugänge für Menschen geschaffen werden, die derzeit noch nicht teilhaben können. Der Fokus soll dabei nicht nur auf einer einfachen passiven Beseitigung von Hürden liegen, sondern auf einer aktiven Einladung jener Menschen.

Ein globales und gerade hochaktuelles Thema wurde in einer weiteren Gruppe behandelt: Die Agenda 2030, welche die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (Video: Nachhaltigkeitsziele kurz erklärt) der UN umfasst. Was das mit unserem EK-Sport zu tun hat? Viel! Unter Anleitung von Karolin Schuh vom EJW Weltdienst wurde deutlich, dass es im EK-Sport noch Potential gibt, um zur Erreichung dieser Ziele beizutragen: Sei es über Fahrgemeinschaften zu Training und Turnieren oder durch fair produzierte Trikots und Bälle. Es wurde beschlossen, dass für die Themen Inklusion und Agenda 2030 eigene Arbeitsgruppen gegründet werden sollen, die sich im nächsten Jahr diesen wichtigen Themen annehmen.

Eine dritte Gruppe beschäftigte sich mit konkreten Maßnahmen für die respEKt-Kampagne. Ein Schwerpunkt soll künftig dabei neben der visuellen Präsenz bei Spieltagen vor allem auf der Schulung und Sensibilisierung von Trainern und Spielern liegen.

Abschließend wurden die Anwesenden darüber informiert, dass der zweite Vorsitzende Steffen Pflugfelder aufgrund eines längeren beruflichen Auslandsaufenthalts in absehbarer Zeit seinen Posten abgeben wird. Der Vorstand hat bereits einen Prozess für die Nachfolge gestartet und wird dem Fachausschuss zu gegebener Zeit einen Kandidaten zur Nachwahl vorschlagen.

In der Sitzung vom 4. Februar beschäftigte sich der EK Fachausschuss zunächst mit der Planung des EK Netzwerktreffens, das in dieser Form zum ersten Mal stattfinden wird und bisherige Formate wie Rundenrückblick und Zukunftswerkstatt vereint. In diesem Jahr finden auf dieser Veranstaltung sowohl die Wahlen des Vorstands des Fachausschusses als auch die Wahlen der einzelnen TEAMs statt. Neben einer großen Runde mit allen TEAMs und Projekten der Eichenkreuzsportarbeit wird es für die einzelnen Bereiche auch Zeit geben, interne Themen zu besprechen.

Es wurde Fachausschuss beschlossen, dass die respEKt-Kampagne künftig bei allen Eichenkreuz-Veranstaltungen der Sport-TEAMs in irgendeiner Form präsent sein soll. Der Vorstand wurde beauftragt, ein geeignetes Konzept zu erarbeiten um beim Netzwerktreffen erste Ergebnisse präsentieren zu können.

Das Schulungs-Wochenende (FIT FOR SPORT IM EJW / CVJM) wird in diesem Jahr vorrangig für die Sportarten Handball und Volleyball durchgeführt. Hierzu wurde gemeinsam über Form und Inhalt diskutiert und die Veranstaltung zur Ausschreibung freigegeben. Im Nachgang zum Schulungswochenende soll eine Bewertung stattfinden, inwieweit die diesjährige Veranstaltung in der Landessportschule in Albstadt-Tailfingen künftig auch für die anderen Sportarten angeboten werden kann.

Am 30.11./1.12.2018 fand das jährliche Klausurwochenende der Fachausschüsse des EJW statt. Auch der Fachausschuss Sport war auf dem „Kapf“ vertreten und machte sich gemeinsam mit den anderen Fachausschüssen Gedanken über die derzeitige und zukünftige Arbeit. Ein Fokus lag in diesem Jahr auf dem übergreifenden EJW-Ziel „Beziehungsorientierte Jugendarbeit“. Dieter Braun (Fachlicher Leiter EJW) und Cornelius Kuttler (Leiter EJW) gaben hierzu eindrückliche Impulse und ermutigten dazu, dieses Thema in der eigenen Arbeit aufzugreifen.

Neben dem Austausch mit den anderen Arbeitsbereichen standen natürlich auch sportspezifische Themen im Mittelpunkt. Ein Jahr nach der Umsetzung der neuen Struktur wagte man ein erstes positives (Zwischen-)Fazit. Erstmals auf der Klausur waren auch Vertreter des SportCamps dabei. Zusammen schaute man auf das Jahr 2018 zurück: Hier ist u.a. das SportForum zu nennen, das in diesem Jahr unter der Mitarbeit von vielen Beteiligten neu konzipiert wurde und in diesem Format großen Anklang fand. In 2019 sollen u.a. die Angebote des EK mithilfe des erstellten Strategiepapiers unter die Lupe genommen werden und ein gemeinsames Schulungswochenende angeboten werden. Eingehend beschäftigte sich der Ausschuss mit der Lernenden Gemeinschaft Sport, das im Frühjahr 2019 startet. Dieses Angebot richtet sich an sämtliche Sportgruppen (und solche, die es noch werden wollen), die sich bestehenden Herausforderungen stellen wollen und gemeinschaftlich im Team Lösungen für die eigene Sportarbeit entwickeln wollen.

Alles in allem war dies ein arbeitsreiches aber auch produktives, bereicherndes und hoffentlich fruchtbringendes Wochenende. Der Fachausschuss blickt positiv und mit Vorfreude auf das kommende Jahr.

Im Fachausschuss vertreten waren:

Stehend von links: Stefan Bräuning (EK Volleyball), Steffen Pflugfelder (Stellv. Vorsitzender), Robert Mayer (EK Indiaca), Christoph Braun (EK Handball), Henrik Struve (EJW Landesreferent), Peter Seubert (EK Handball), Annika Technau (SportCamps), Lukas Ulmer (EJW Landesreferent)

Vorne von links: Jakobus Hartmann (Vorsitzender), Sebastian Auch (EK Fußball), Ellen Schneider (SportCamps), Katharina Lutz (Stellv. Vorsitzende), Hannah Schrade (BFDlerin EK-Sport).

Nicht auf dem Foto, aber bei der Klausur dabei: Silvia Vogel (EK Volleyball), Julia Hermenau (EJW Vorstand)

Zunächst informierte der Vorstand über seine Aktivitäten seit der letzten Sitzung. U.a. gab es ein Vernetzungstreffen mit dem DJK (katholischer Sportverband) und Makkabi (jüdischer Sportverband), welches vielversprechend war und die Möglichkeiten für künftige gemeinsame Aktionen öffnet.

Die verschiedenen Sportwelten und -projekte berichteten von aktuellen Entwicklungen und Herausforderungen. Besonders hervorzuheben sind der positive Verlauf der SportCamps in den Sommerferien sowie der derzeit stattfindende Neuaufbau des TEAM Indiaca: Ziel ist eine an das CIND (CVJM-Indica-Netzwerk-Deutschland) angelehnte Struktur.

Henrik Struve stellte den Mitgliedern im Anschluss das Konzept der "Lernenden Gemeinschaft Sport", welches 2019 startet und allen Organisationen, die ihre christliche Sportarbeit voranbringen wollen, offen steht. Weiterer Tagesordnungspunkt waren die finalen Planungen für das SportForum am 14.10.2018 in Esslingen, welches zum ersten Mal mit neuem Konzept an den Start geht: mit familienfreundlichen Angeboten, regionalen Partnern aus Kirche und Sport sowie hochkarätigen Gästen steht die Frage im Mittelpunkt: Der Mensch hinter der Leistung - was zählt im Sport!?

Die im nächsten Jahr stattfindenden Wahlen des EK-Vorstands sollen am 10.04.2019 vonstatten gehen. Durch die Verbindung mit den einzelnen Versammlungen der Sportwelten (Rundenrückblick/Zukunftstreffen) wird eine gewinnbringende und facettenreiche Diskussion über die Zukunft des Eichenkreuz-Sport beabsichtigt.

Im Rahmen des „EK-Strategiepapiers“, welches derzeit vom Vorstand erarbeitet wird, machten sich die Mitglieder Gedanken über den theologischen Hintergrund der Sportarbeit im EJW: Der Körper ist ein Geschenk Gottes, das zu achten und zu pflegen ist. Gleichzeitig wurde die Gottebenbildlichkeit eines jeden Menschen thematisiert, unabhängig von seiner körperlichen Verfassung oder seiner sportlichen Leistung.

Der Vorstand berichtete den Mitgliedern von seiner Arbeit seit der letzten FA-Sitzung. U.a. traf er sich mit Hermann Hörtling (Vorsitzender EJW Förderverein), Dieter Braun (Fachlicher Leiter EJW) und Friedemann Berner (Geschäftsführer EJW) um Themen wie Finanzierung der Projektstelle und Arbeitsaufträge der Hauptamtlichen zu beleuchten.

Nachmittags machte man sich in kleinen Arbeitsgruppen Gedanken zu den Themen Mitarbeiter-Schulung (Entwicklung eines ganzheitlichen Schulungsangebots) und respEKt-Kampagne (Weiterentwicklung und Multiplikation, evtl. Kooperation mit SRS/WerteOffensive). Das neue Konzept des Sportforums 2018 wurde weiter geschärft und Manuel Henninger berichtete begeistert vom Friendship Camp in Palästina.

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