19.11.2018 - Valerian Grupp (Redaktion: Eberhard Fuhr - EJW)

Miteinander für Europa

Pavel Fischer, Mitglied des tschechischen Senats (Foto: Brehm)

Über 300 christliche Organisationen planen Veranstaltungen und Gebetstreffen

Am 17. November 1989 läuteten 15.000 Studenten mit einer friedlichen Demonstration in Prag das Ende des totalitären Regimes in der Tschechoslowakei ein. Trotz des gewalttätigen Vorgehens der Staatspolizei gegen die Demonstranten ist am Ende der „samtenen Revolution“ der sogenannte "Eiserne Vorhang" gefallen. Heute, 29 Jahre später, ist von einem offenen und geeinten Europa wenig zu spüren. Wachsende nationalistische Tendenzen sorgen eher für Abgrenzung, als für Annäherung. Über den Jahrestag trafen sich Mitglieder des Netzwerkes „Miteinander für Europa“ aus 20 Ländern in Prag mit der Frage, welchen Beitrag Christinnen und Christen zu einem geeinten Europa leisten können. Pavel Fischer, Mitglied des tschechischen Senats und Staatssekretär unter Vaclav Havel, formuliert pointiert: „Wirkliche Veränderung erfolgt nicht, indem man eine politische Agenda unterschreibt, sondern sie kommt von innen.“

Zum Europatag am 9. Mai 2019 werden von den Teilnehmenden nicht nur Veranstaltungen in vielen Städten Europas geplant, sondern auch gemeinsame Gebetstreffen vorbereitet.
 
Weitere Informationen:

„Miteinander für Europa“ ist ein Zusammenschluss von über 300 christlichen Gemeinschaften und Bewegungen verschiedener Kirchen

 

 

 

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