09.07.2019 - Eberhard Fuhr (Pressesprecher des EJW)

Posaunenchöre stärken – Vernetzung ausbauen

Württembergische Bläserarbeit bekommt Verstärkung und bietet individuelle Unterstützung für kleinere Posaunenchöre an

Im Rahmen des Landeskirchenmusikplans 2019 – 2025 der Evangelischen Landeskirche in Württemberg werden die Herausforderungen der gesamten Musikarbeit der Landeskirche gebündelt und konzeptionell weiterentwickelt. Die Posaunenarbeit des Evangelischen Jugendwerks in Württemberg (EJW) bekommt dadurch Verstärkung. Sebastian Harras (100 Prozent), Posaunist und Musikpädagoge aus Mannheim, wird die württembergische Bläserarbeit mit den Schulen und Musikschulen noch stärker vernetzen. Brigitte Kurzytza (50 Prozent) übernimmt federführend das Projekt Fortbildungskonzepte, mit dem kleinere Posaunenchöre individuell unterstützt werden. Beide Projektstellen sind auf sechs Jahre befristet. Die Landesreferentinnen und Landesreferenten für Posaunenarbeit, KMD Hans-Ulrich Nonnenmann (Landesposaunenwart), Regina Heise, Michael Püngel und Albrecht Schuler werden bei diesem Projekt auch intensiv mitarbeiten. Zur Posaunenarbeit des EJW gehören 700 Posaunenchöre mit rund 17.000 Bläserinnen und Bläsern.

Leidenschaft für die Posaunenchorarbeit

Sebastian Harras ist in Pfullendorf geboren und hat dort im evangelischen Posaunenchor seine Laufbahn als Bläser begonnen. Aus Freude an der Musik absolvierte er in Mannheim erfolgreich den Studiengang Schulmusik für Gymnasien mit Hauptfach Posaune und Beifach Geographie. Ende Juni hat er den Studiengang Master of Music (Orchestermusik) mit Hauptfach Bassposaune erfolgreich abgeschlossen. Erfahrungen in der überregionalen Posaunenarbeit sammelte der 32-Jährige als Mitarbeiter bei Lehrgängen, Fortbildungen und Freizeiten der badischen Posaunenarbeit. „Im Laufe der Jahre bemerkte ich immer mehr, dass die kirchliche Posaunenarbeit für mich eine wichtige Konstante geworden ist. Mich reizt jetzt die Mischung, die das neue Betätigungsfeld bietet“, sagte er nach seiner Berufung.

Brigitte Kurzytza absolvierte nach dem Kirchenmusikstudium in Bayreuth ihr kirchenmusikalisches Praktikumsjahr in der Posaunenarbeit des EJW. Mit einer kurzen Unterbrechung ist sie seit 1999 im EJW tätig. Mit 50 Prozent wird sie als „Kopf“ des neuen Projektes die Angebote zur Förderung kleinerer Posaunenchöre koordinieren und fördern. „Ich freue mich auf die neuen und zusätzlichen Aufgaben, bei denen mich die Kolleginnen und Kollegen intensiv unterstützen werden. Gemeinsam mit den interessierten Posaunenchören gehen wir einen Weg, so dass auch die kleineren Posaunenchöre zukunftsfähig werden“, so die engagierte und erfahrene EJW-Landesreferentin für Posaunenarbeit, die neben dem neuen Projekt zusätzlich noch 25 Prozent allgemeine Aufgaben in der Posaunenarbeit wahrnimmt.

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