23.07.2019 - Eberhard Fuhr (Pressesprecher des EJW)

Schaufenster der Kirche und der Jugendarbeit geprägt

Foto: Eberhard Fuhr (EJW)

Esther Bobinger als Leiterin des Bernhäuser Forsts verabschiedet

Mit einem bunten Grillfest und abwechslungsreichem Programm wurde Esther Bobinger am vergangenen Sonntag im Tagungszentrum Bernhäuser Forst in den Ruhestand verabschiedet. 41 Jahre lang arbeitete sie in dem Tagungszentrum, das der Evangelischen Landeskirche in Württemberg gehört. Im September 1997 hatte Bobinger dort die Hausleitung übernommen. Andreas Lämmle, Vorsitzender des Evangelischen Jugendwerks in Württemberg (EJW), wies darauf hin, dass der „Forst“ ein Schaufenster der Kirche und der Jugendarbeit sei und dort die Gastfreundschaft Gottes erlebbar werde. Er dankte Bobinger für ihren unermüdlichen Einsatz und verlieh ihr dafür die „Goldene EJW-Nadel“. Christian Saxen, Vorstandsvorsitzender der Evangelischen Tagungsstätten in Württemberg, erinnerte daran, dass Esther Bobinger vielen Menschen ermöglicht habe, „Weite zu erleben“, gemäß dem Motto des Evangelischen Tagungszentrums. Manfred Bletgen, ehemaliger Studienleiter im den Tagungshaus des EJW, zog eine Parallele zum biblischen Buch „Esther“. Diese habe in der 2. und 3. Reihe gehandelt, so wie Bobinger für viele Gruppen und Gäste im Hintergrund die wichtigen Rahmenbedingungen geschaffen habe. Er erinnerte daran, dass der Bernhäuser Forst „als Ort der Vergewisserung des Glaubens an Jesus Christus“ gebaut wurde. Dies dürfe niemals vergessen werden. Friedemann Berner, Geschäftsführer des EJW, machte deutlich, dass zwei Drittel der heutigen Landesleitung 1977, dem Beginn der Tätigkeit Bobingers im Bernhäuser Forst, noch gar nicht geboren waren und die Veränderungen in diesem Zeitraum Bücher füllen würden.

Beim „Abendlob“ am Ende der Veranstaltung, die durch musikalische Beiträge des Bläserteams des EJW und humorvollen Theaterszenen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des „Forst“ bereichert wurden, zitierte Cornelius Kuttler, der Leiter des EJW, eine Ordensregel der Benediktiner: „Alle Fremden, die kommen, sollen aufgenommen werden wie Christus: denn er wird sagen: „Ich war fremd und ihr habt mich aufgenommen.“ Diese Regel habe Esther Bobinger verkörpert und sei im Bernhäuser Forst auch deutlich spürbar. Auch Kuttler dankte der langjährigen Mitarbeiterin für ihr herausragendes Engagement. Mit großem persönlichen Einsatz und einer hoher Identifikation habe sie das Haus wesentlich mitgeprägt und dafür gesorgt, dass der Charakter des Bernhäuser Forstes als zentrales Tagungs- und Bildungshaus des EJW erhalten blieb.

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