11.06.2020 - Eberhard Fuhr (Pressesprecher des EJW)

Jugendfreizeiten weit von Normalität entfernt

Evangelische Jugendarbeit steht vor großen Herausforderungen für Freizeiten und Waldheime in diesem Jahr

Nach den Planungen des Ministeriums für Soziales und Integration Baden-Württemberg, die am vergangenen Dienstag veröffentlicht wurden, können Freizeiten und Ferienerholung für Kinder und Jugendliche in Baden-Württemberg schrittweise wieder durchgeführt werden, allerdings unter Beachtung strenger Maßnahmen für Infektionsschutz, einer Teilnehmerbegrenzung auf maximal 100 Personen, sowie vielen Einschränkung bei den Aktivitäten und den Übernachtungen. Die Verbände der evangelischen Jugendarbeit in Württemberg begrüßen trotzdem die neuen Regelungen. Cornelius Kuttler, Leiter des Evangelischen Jugendwerks in Württemberg (EJW), sowie Armin Hassler (EC), Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der evangelischen Jugend in Württemberg (aejw), sind erleichtert, dass Ferienfreizeiten, Waldheime und Stadtranderholungen, wenn auch unter Auflagen, grundsätzlich wieder möglich sind. Sie danken allen, die sich aus dem Bereich der Jugendarbeit auf politischer Ebene dafür eingesetzt haben, dass die wichtigen Angebote für Kinder und Jugendliche in diesem Sommer überhaupt stattfinden können.  „Kinder und Jugendliche brauchen nach dem Lockdown der Corona-Krise die Möglichkeit, Gemeinschaft zu erfahren und gemeinsam Glauben entdecken und leben zu können“, so Cornelius Kuttler. Die Herausforderung werde jedoch darin bestehen, unter Beachtung der geltenden Auflagen sinnvolle Angebote und Orte der Begegnung zu schaffen. „Unter den nun vorliegenden Lockerungen bleiben die Rahmenbedingungen weit entfernt von der Normalität einer Zeit vor der Corona-Pandemie“, so der Leiter des größten konfessionellen Jugendverbands in Baden-Württemberg. Trotz den ersten Öffnungsschritten werden viele Jugendfreizeiten und Ferienangebote nicht stattfinden können, da die Umsetzung der Vorgaben vielerorts nicht möglich sein wird, prognostizieren Kuttler und Hassler. Über 8.000 Haupt- und Ehrenamtlichen der evangelischen Jugendarbeit in Baden-Württemberg sind deshalb jetzt dringend auf Alternativen angewiesen.

Alternative Ferienkonzepte kostenlos zum Download

Das EJW und die Verbände der evangelischen Jugendarbeit in Württemberg haben in den letzten Wochen verschiedene Ferienkonzepte mit Wochenplänen, Programm-Ideen und wertvollen Tipps erarbeitet, die auf einer eigenen Internetseite kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Sie unterstützen damit die Sommerkampagne der Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland e.V. (aej) „Wir sind #zukunftsrelevant“, bei der Politik, Kirche und Verwaltung aufgefordert werden, sich dafür einzusetzen, dass die gesellschaftliche Bedeutung von Kinder- und Jugendverbandsarbeit auch in der öffentlichen Diskussion erhalten bleibt.

Weitere Informationen:

Aktualisiert am 17.06.2020 (ef)

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