Tipps und Hinweise zum Corona-Virus

Informationen und Empfehlungen

Diese Seite wird fortlaufend aktualisiert.
Stand: 01.08.2020, 13.00 Uhr (Alexander Strobel)


Das Sozialministerium hat am 26. Juni zum 1. Juli 2020 für die Kinder- und Jugendarbeit/Jugendsozialarbeit eine neue Corona-Verordnung verfügt. Grundlage hierfür bildet die allgemeine Corona-Verordnung zum 1. Juli. Die speziellen Regelungen für die Kinder- und Jugendarbeit sind gegenüber der allgemeinen Corona-Verordnung stets vorrangig zu bewerten.

Die Partner der Kinder- und Jugendarbeit haben gemeinsame Empfehlungen erarbeitet. Die Handreichung enthält auch Hinweise zur Erstellung eines Hygienekonzeptes sowie Hinweise zum Präventions- und Ausbruchsmanagement.
Den Veranstaltern wird empfohlen, im Vorfeld der Maßnahme Kontakt zum lokalen (und damit zuständigen) Gesundheitsamt per Formblatt aufzunehmen.

Der Landesjugendring Baden-Württemberg hat unter www.ljrbw.de/corona eine ausführliche FAQ-Liste zu Fragen der Kinder- und Jugendarbeit angelegt.

Corona-Virus in leichter Sprache erklärt (Stadt Stuttgart)

Für die Selbstverpflegung auf Freizeiten sind die Mitarbeitenden nach dem Infektionsschutzgesetz zu schulen. Da Freizeiten im Sommer 2020 wieder denkbar sind, die Schulungen bei den Gesundheitsämter aufgrund von Corona nicht angeboten werden, bietet das EJW am 22. Juli von 18.30 Uhr bis 20 Uhr eine Online-Schulung an. Infos und Anmeldung erfolgen unter: https://www.ejw-bildung.de/26488

Der Kreisjugendring Esslingen bietet in Kooperation mit dem Landesjugendring am 20. Juli eine gemeinsame Online-Schulung zum Präventions- und Ausbruchsmanagement an. Infos und Anmeldung erfolgen unter:
https://jugendakademie-bw.de/veranstaltungen/veranstaltungsuebersicht/event/96-veranstaltungen-2020/104-online-schulung-zum-praeventions-und-ausbruchmanagement.html

Die Evangelische Landeskirche in Württemberg hat eine Webseite mit Tipps und Hinweisen für den Schutz vor der Infektion eingerichtet. Diese Seite wird fortlaufend aktualisiert.
https://www.elk-wue.de/corona


Fragen rund um die Corona-Pandemie im Rahmen der Evangelischen Jugendarbeit in Württemberg

Für spezifische Fragen im Kontext der Evangelischen Jugendarbeit (Freizeiten, Delegiertenversammlungen,...) haben wir eine zentrale E-Mail-Adresse in der EJW-Landesstelle eingerichtet:

Wir werden mit den uns zur Verfügung stehenden Informationen und Mitarbeitenden die Anfragen bearbeiten, bitten aber bereits jetzt um Geduld.

In unserem Alltag merken wir, dass manches möglich ist, aber auch Hygienevorgaben beachten werden sollen, die wir so bisher so nicht kannten. Das EJW stellt für Kleingruppen Programm-Module unter dem Motto "Fünf Sterne für den Sommer" kostenfrei zum Mitmachen vor Ort zur Verfügung.


Übersicht Dokumente:


Weitere Informationen:


 

 

Häufig gestellte Fragen

Nach der Corona-Verordnung zur Kinder- und Jugendarbeit können Angebote im Sommer angeboten werden. Eine Selbstversorgung ist auch explizit wieder möglich.

Für Hygieneschulungen nach dem Infektionsschutzgesetz bieten auch die Gesundheitsämter an. Allerdings setzen viele das Schulungsangebot wegen Corona aus.

Auch deshalb bietet das EJW kurzfristig eine solche Schulung über eine Zoom-Videokonferenz kostenfrei an. Die Zugangsdaten werden den Teilnehmenden rechtzeitig zugesendet.

https://www.ejw-bildung.de/26358

 

Stand: 03.07.2020 (Alexander Strobel)

  • Für (Tages-)Angebote ohne Übernachtung und ohne dass die Teilnehmenden zuvor bekannt sind, gilt die allgemeine Verordnung §9 (Ansammlungen). Demnach sind Treffen ab dem 1. Juli bis einschl. 20 Personen (Teilnehmende und Mitarbeitende) ohne Einhaltung von Abstandsregelungen (§2 Absatz 2) möglich. Ein Abstand von 1,5 Meter wird jedoch Empfohlen.

  • Für (Tages-)Angebote ohne Übernachtung, bei dem die Teilnehmende zuvor bekannt sind, gilt die allgemeine Verordnung §10 Absatz 3 (Veranstaltungen). Bis zum 31. Juli sind demnach Gruppen mit bis zu 100 Teilnehmende möglich. Ab dem 1. August sind Angebote mit bis zu 500 Personen möglich, dabei zählen jedoch Teilnehmende und Mitarbeitende zusammen.

  • Bei Angeboten über 100 Teilnehmende sind feste Gruppen von maximal 30 Personen zu bilden. Innerhalb dieser Gruppen kann auf Abstand verzichtet werden. Zwischen den Gruppen ist der Abstand von mindestens 1,5 Meter zwingend einzuhalten.

  • Für die Angebote ist nach §5 der allgemeinen Corona-VO ein Hygienekonzept zu erstellen und die Daten der Teilnehmenden nach §6 zu erheben.

  • An Angeboten dürfen Personen nach §7 nicht teilnehmen. Dies sind Personen, die typische Symptome aufweisen oder in den vergangenen 14 Tagen Kontakt mit einer infizierten Person hatte.

 

Stand: 28.06.2020 (Alexander Strobel)

  • Für Angebote mit Übernachtung, bei dem die Teilnehmende zuvor bekannt sind, gilt die allgemeine Verordnung §10 Absatz 3 (Veranstaltungen). Bis zum 31. Juli sind demnach Gruppen mit bis zu 100 Teilnehmende möglich. Ab dem 1. August sind Angebote mit bis zu 500 Personen möglich, dabei zählen jedoch Teilnehmende und Mitarbeitende zusammen.

  • Die Personengruppe bei der Übernachtung soll über den Zeitraum des Angebots möglichst gleich bleiben.

  • Bei der Übernachtung in Zelten kann der Abstand von 1,5 Meter unterschritten werden. Die Anzahl der Personen pro Zelt soll jedoch möglichst reduziert werden.

  • Schlafzelte sollten möglichst nicht zu Aufenthalts- und Aktivitätszwecke genutzt werden und tagsüber gut gelüftet werden.

  • Auf dem Gelände sind Vorkehrungen für schlecht Wetter zu treffen.

  • Eine Selbstversorgung ist unter den allgemeinen Hygienevorschriften möglich.

  • Es muss ein Präventions- und Ausbruchsmanagementkonzept erarbeitet und ggf. den zuständigen Behörden vorzulegen.

 

Stand: 28.06.2020 (Alexander Strobel)

Wir bitten auch weiterhin um Besonnenheit bei Ihren Entscheidungen. Diese sollten, ausgenommen behördlicher Anordnungen, stets Einzelfallentscheidungen sein. Wichtig ist: Wir sollten und dürfen keine Risikogruppen gefährden.

Reiserecht:

  • Es besteht kein allgemeines, kostenloses Stornorecht (aufgrund der "Angst vor dem Coronavirus") bei Teilnehmenden und Veranstaltern.
  • Es kommt drauf an, ob die wesentlichen Reiseleistungen objektiv unmöglich werden oder jedenfalls mit hinreichender Wahrscheinlichkeit erheblich beeinträchtigt werden.
  • Dazu ist insbesondere auch zu prüfen, ob behördliche Anordnungen, Reisebeschränkungen und Quarantänemaßnahmen sich auf die Erbringung oder Wahrnehmung der Reiseleistungen auf alle Reiseteilnehmer auswirken.

In den Muster-Reisebedingungen von Noll und Hütten findet sich kein Hinweis zur Möglichkeit eines Veranstalters, eine Reise zu stornieren. Dies ist deshalb explizit nicht mit aufgenommen worden, da dies im BGB in § 651h Abs. 3, Abs. 4 Nr. 2, gesetzlich abschließend geregelt ist. Sowohl Reiseveranstalter als auch ein Teilnehmer kann stornieren, wenn "am Bestimmungsort oder in dessen unmittelbarer Nähe unvermeidbare, außergewöhnliche Umstände auftreten, die die Durchführung der Pauschalreise oder die Beförderung von Personen an den Bestimmungsort erheblich beeinträchtigen."

In diesen Fällen ist der Reisepreis dem Kunden innerhalb 14 Tagen zurückzuerstatten.

Regelmäßig dürfte sich dann die Frage stellen, in wie weit gebuchte Hotels, Häuser und Räumlichkeiten storniert werden können. Hierbei kommt es drauf an, ob rechtmäßig AGBs vereinbart wurden, in denen Fälle von Höherer Gewalt geregelt sind. Sollte hierzu in den AGBs nichts stehen, deutet vieles darauf hin, dass die Leistungen nach § 275 BGB (Unmöglichkeit), § 313 BGB (Wegfall der Geschäftsgrundlage) und §§ 644f. BGB (Werkvertrag) bzw. 535ff BGB (Mietvertrag) kostenfrei storniert werden können.

Ansprechperson:

Alexander Strobel
EJW Landesreferent
Bereichsleitung Versicherungen / Zuschüsse / IT
E-Mail: alexander.strobel@ejwue.de
Telefon: 0711 9781-285
Telefax_ 0711 9781-30

Stand: 28.06.2020, 14.30 Uhr

Ab/Seit 1. Juli sind Delegiertenversammlung mit bis zu 250 Teilnehmenden nach allgemeiner Corona-Verordnung §10 Absatz 3 wieder möglich. Die Versammlung folgt einem festen Programm (Tagesordnung) und die anwesenden nehmen feste Sitzplätze ein.

Wer Delegiertenversammlungen verschiebt, sollte folgendes beachten:

  1. Die Delegiertenversammlung ist zu einem späteren Zeitpunkt im Jahr nachzuholen und dazu nochmals ordentlich (unter Einhaltung der Fristen) einzuberufen.

    Hinweis:
    Wenn die DV dann zulässigerweise durchgeführt wird, aber durch Nichterscheinen von Delegierten die Beschlussfähigkeit nicht gegeben ist, kann der oder die Vorsitzende (vgl. § 8 Abs. 5 BRO-alt) erneut zu einer DV einladen, die frühestens nach 14 Tagen und spätestens innerhalb von drei Monaten stattfinden muss. Diese ist dann ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Delegierten beschlussfähig.

  2. Wenn im Rahmen der abgesagten DV Wahlen vorgesehen waren, so bleiben die bisherigen Mitglieder des Bezirksarbeitskreises grundsätzlich im Amt. Vgl. hierzu die Regelung in § 9 Abs. 4 BRO-alt: „Die Amtszeit der Bezirksarbeitskreismitglieder nach § 9 Abs. 1 Buchstabe a) bis d) und g) beträgt zwei Jahre. Die gewählten Mitglieder des Bezirksarbeitskreises bleiben bis zur Wahl eines neuen Bezirksarbeitskreises im Amt.“ Logischerweise erfolgt auch die Entlastung des BAKs erst mit Beschluss durch die (nochmals einzuberufende) Delegiertenversammlung. Dieser zeitliche Verzug ist aber unserer Erachtens völlig unkritisch, da es keine gesetzliche Regelung gibt, bis wann ein Vorstand/Gremium für seine Arbeit entlastet werden muss.

  3. Gleiches gilt für den Jahresabschluss. Gemäß Bezirksrahmenordnung gibt es keine Regelung, bis wann der letzte Jahresabschluss durch die DV beschlossen werden muss. Sollte der Kirchenbezirk Fristen für die Abgabe gesetzt haben, so sollte man mit diesem das Gespräch suchen. Wir als EJW-Landesstelle reichen aus diesen Gründen regelmäßig einen vorläufigen Jahresabschluss beim OKR ein mit dem Hinweis, dass die Delegiertenversammlung im Laufe des Jahres diesen noch beschließen wird.

  4. Wenn im Rahmen der abgesagten DV die Haushaltsplanung des laufenden Jahres (und nicht z.B. bereits des folgenden Jahres) beschlossen werden sollte, so bewegt sich der BAK als Bewirtschafter des Haushalts in einem gewissen Graubereich (der aber im Übrigen für den Zeitraum von Januar bis zum ursprünglich geplanten DV-Termin ohnehin bestand). Deshalb empfehlen wir, dass der BAK sehr große und unübliche Investitionen bzw. Beschlüsse mit wesentlichen, über die übliche Arbeit hinausgehenden finanziellen Konsequenzen in diesem Zeitraum nach Möglichkeit vermeidet. Wenn dies nicht möglich ist, sollte der BAK dies explizit in dem Beschluss berücksichtigen und in der folgenden DV hierauf hinweisen.

Stand: 28.06.2020 (Alexander Strobel)

Am 27. März wurden per Gesetz aufgrund der Corona-Pandemie für Vereine drei gesetzliche Grundlagen gelegt, um handlungsfähig zu bleiben:

Automatische Verlängerung der Amtszeit von Vorständen
In manchen Satzungen fehlt eine Klausel, die eine feste Amtszeit für den Vorstand vorsieht. Dann endet die Amtszeit automatisch nach Ablauf der Amtsdauer und der Verein steht ohne rechtmäßigen Vorstand da. Die Neufassung ermöglicht nun, dass Vorstandsmitglieder auch nach Ablauf ihrer Amtszeit zunächst im Amt bleiben, d.h. eine Wieder- oder Neubestellung nicht zwingend erforderlich ist, um den Verein handlungsfähig zu halten.

Virtuelle Mitgliederversammlung möglich
Virtuelle Versammlungen werden der Präsenzversammlung gleichgestellt. D. h., dass für gültige Beschlüsse ohne Zusammenkunft der Mitglieder dann weder eine besondere Satzungsgrundlage noch – wie bislang bei der schriftlichen Beschlussfassung – die Zustimmung aller Mitglieder erforderlich ist.

Vereinfachung der schriftlichen Beschlussfassung
Bisher verlangt § 32 Abs. 2 BGB bei einer schriftlichen Beschlussfassung die Einstimmigkeit aller Mitglieder, was dazu führt, dass bereits eine einzige Enthaltung den Beschluss verhindert.
Nach der Gesetzesänderung ist ein Beschluss ohne Versammlung der Mitglieder gültig, wenn alle Mitglieder beteiligt (also angeschrieben) wurden und bis zu dem vom Verein gesetzten Termin mindestens die Hälfte der Mitglieder ihre Stimmen in Textform (E-Mail, Telefax, Postalisch, Messenger oder SMS) abgegeben haben.

Anbei der Auszug aus dem Gesetz, Paragraf §5 (Vereine und Stiftungen):
Gesetz über Maßnahmen im Gesellschafts-, Genossenschafts-, Vereins-, Stiftungs- und Wohnungseigentumsrecht zur Bekämpfung der Auswirkungen der COVID-19-Pandemie

(1) Ein Vorstandsmitglied eines Vereins oder einer Stiftung bleibt auch nach Ablauf seiner Amtszeit bis zu seiner Abberufung oder bis zur Bestellung seines Nachfolgers im Amt.

(2) Abweichend von § 32 Absatz 1 Satz 1 des Bürgerlichen Gesetzbuchs kann der Vorstand auch ohne Ermächtigung in der Satzung Vereinsmitgliedern ermöglichen,
1. an der Mitgliederversammlung ohne Anwesenheit am Versammlungsort teilzunehmen und Mitgliederrechte im Wege der elektronischen Kommunikation auszuüben oder
2. ohne Teilnahme an der Mitgliederversammlung ihre Stimmen vor der Durchführung der Mitgliederversammlung schriftlich abzugeben.

(3) Abweichend von § 32 Absatz 2 des Bürgerlichen Gesetzbuchs ist ein Beschluss ohne Versammlung der Mitglieder gültig, wenn alle Mitglieder beteiligt wurden, bis zu dem vom Verein gesetzten Termin mindestens die Hälfte der Mitglieder ihre Stimmen in Textform abgegeben haben und der Beschluss mit der erforderlichen Mehrheit gefasst wurde.

In §7 wurde festgelegt, dass die Maßnahmen nur für die im Jahr 2020 ablaufende Bestellungen von Vereinsvorstände und im Jahr 2020 stattfindende Mitgliederversammlungen von Vereinen anzuwenden.

Ansprechperson:
Alexander Strobel
E-Mail: alexander.strobel@ejwue.de

Stand: 03.04.2020 (ef)

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Fon 07 11/97 81-0


Zur Anfahrtsbeschreibung

Montag-Donnerstag:
9:00-12:30 Uhr / 13:15-16:00 Uhr
Freitag:
9:00-12:30 Uhr


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