LAKI-PopChor und Go(o)d News auf Tour durch Württemberg – Chortag in Ludwigsburg
Ab dem 18. Januar 2026 sind die beiden Popchöre des Evangelischen Jugendwerks in Württemberg (EJW) auf Tour und gastieren in vielen Kirchengemeinden in Württemberg.
Mit groovigen Popsongs, berührenden Balladen, kraftvollem Gospel und Worship startet der LAKI-PopChor in seine Konzerttour 2026. Der Chor lädt herzlich ein, Teil dieser musikalischen Reise zu sein – eine Reise, die ihren Höhepunkt beim Gospelkirchentag vom 1. bis 3. Mai 2026 in Stuttgart findet. Die Sängerinnen und Sänger freuen sich darauf, die Songs der neuen Chormappe zum Leben zu erwecken und mit dem Publikum zu teilen, was ihnen selbst Freude macht und sehr viel bedeutet.
Von Januar bis März 2026 ist auch der Popchor Go(o)d News wieder mit einem abwechslungsreichen Konzertprogramm aus christlicher Popularmusik unterwegs. Das Publikum erwartet mitreißende Songs, gefühlvolle Balladen, tiefgreifende Texte und eine einzigartige Atmosphäre.
In der Reihe dieser Konzerte steht der Chortag am 1. Februar 2026 in Ludwigsburg. Mehrere hundert Sängerinnen und Sänger treffen sich bei diesem Tagesevent, um gemeinsam die neue Chormappe des aktuellen Jahres kennenzulernen und neue Gospel- und Popsongs daraus zu proben. Beim Abschlussgottesdienst werden diese dann zusammen mit dem LAKI-PopChor und Band aufgeführt.
Termine:
LAKI-PopChor-Tour 2026 „together“
Go(o)d News-Tour 2026
LAKI-PopChor: Einzigartiger Chorsound und vielseitiges Repertoire
Der LAKI-PopChor ist der Landeskirchliche PopChor im Evangelischen Jugendwerk in Württemberg unter der Leitung von Hans-Joachim Eißler und besteht aus etwa 30 Sängerinnen und Sängern aus ganz Württemberg. Bei verschiedenen Projekten und zahlreichen Konzerten im ganzen Land hat sich der Chor mit unverwechselbarem Sound und packender Bühnenpräsenz in viele Herzen gespielt. Er begeistert durch dynamischen Chorklang und durch ein facettenreiches, vielseitiges Repertoire.
In seinen Konzerten verknüpft der LAKI-PopChor einen hohen musikalischen Anspruch mit einer positiven, einladenden und authentischen Ausstrahlung. Damit ist der Chor eine Inspiration für zahlreiche Pop-Chöre im Land. An einigen Stellen wird das Publikum die Gelegenheit zum Mitsingen haben. Der Konzertabend wird dadurch zu einem Erlebnis für alle Sinne. Begleitet von einer Live-Band präsentiert der LAKI-PopChor neben anspruchsvollen Gospel- und Popsongs auch viele Stücke aus der jährlich erscheinenden Chormappe.
“Die Konzerte des LAKI-PopChors sind ein berührendes und mitreißendes Erlebnis. Sie ermutigen damit zugleich Chöre und Gemeinden, neue christliche Popsongs selbst zu singen, sagt Cornelius Kuttler, Leiter des EJW.
Go(o)d News: Eine gute Nachricht, die mitreißt
Seit vielen Jahren singt der Chor Go(o)d News christliche Popularmusik unterschiedlicher Prägung: liedhaft, groovig, poppig, gospelig, soulig, worshipmäßig und immer voller Begeisterung. Die Texte bringen die Vielfalt des Lebens und des Glaubens zum Ausdruck. Durch die Musik wird die christliche Botschaft überzeugend und authentisch weitertragen. Dafür setzen sich die rund 35 Sängerinnen und Sänger und Chorleiterin Severine Köppler mit ihren Gaben, Stimmen und Überzeugungen ein.
Weitere Informationen: www.musikplus.de
Am Freitag, 6. März 2026 feiern wir den Weltgebetstag, der 2026 von Frauen aus Nigeria vorbereitet wurde. Sie schenken uns das Leitwort aus Matthäus 11,28–30: „Kommt! Bringt eure Last.“ – eine Einladung, die Lasten des Lebens vor Gott zu bringen und Ruhe zu finden.
Wir vom EJW-Weltdienst haben zur Unterstützung von Gruppen, Gemeinden und Arbeitskreisen eine Präsentation erstellt, die Hintergrundinformationen zum Land und unserer Partnerschaft bündelt. Ergänzend dazu stellen wir Videos zur Verfügung: Interviews und Statements von Frauen aus Nigeria, die aktiv in der Partnerschaft mit uns stehen und aus ihrem Alltag, Glauben und ihren Hoffnungen berichten. Nutzt die Präsentation und die Videos, um die Gottesdienste anschaulich vorzubereiten und die Stimmen unserer nigerianischen Schwestern hörbar zu machen.
Weitere Informationen zum Weltgebetstag 2026
Mit Liebe überrascht!
Damit hatte wohl niemand gerechnet:
dass Gott in einem Kind zur Welt kommt.
Manche hatten gehofft, dass er mit Macht die Feinde vertreiben würde.
Aber wer hätte schon vermutet, dass Gott in einem Stall zur Welt kommt?
Und wer konnte ahnen, dass dieser Gott seinen Weg bis an ein Kreuz geht?
Gott überrascht eine Welt, die völlig vergessen hat, woher ihre Hoffnung kommt.
Er überrascht sie mit Liebe.
Er wendet sich denen zu, die gescheitert sind – auch an sich selbst.
Er richtet Niedergeschlagene auf, die sich längst aufgegeben haben.
Er schenkt denen liebevolle Aufmerksamkeit, mit denen andere abgeschlossen haben.
Er öffnet eine Zukunft, die nicht einmal der Tod zerstören kann.
Gott überrascht uns mit Liebe.
Und mag sein: Dies geschieht genau dann, wenn wir es am aller wenigsten vermuten!
Im Namen des Evangelischen Jugendwerks in Württemberg wünsche ich Ihnen frohe Weihnachten und ein gesegnetes neues Jahr!
Als Evangelische Jugendarbeit wollen wir jungen Menschen in ihren Lebenswelten begegnen. Wir wollen sie begleiten und zum Glauben an Jesus Christus und zum Engagement in unserer Welt ermutigen.
Vielen Dank für alle Unterstützung und Begleitung unserer Arbeit!
Ihr Pfarrer Cornelius Kuttler
Leiter des EJW
Start von Trainee-Kursen in der Slowakei
„Was bedeutet der christliche Glaube für mich? Was für ein Leiter war Jesus? Und wie leite ich eine Gruppe?“ Mit diesen Fragen beschäftigen sich Jugendliche in einem Trainee-Programm in der Slowakei. Der Trainee-Kurs wurde im EJW für Jugendliche in Württemberg konzipiert. Unsere slowakischen Partner benutzen das übersetzte Begleitbuch und gestalten entsprechende Einheiten für junge Menschen.
Was soll der Trainee-Kurs bewirken?
Mitarbeitende mit Leitungsfähigkeiten sind wertvolle Vorbilder im Glauben und Wegbegleiter:innen. Sie ermöglichen ein aktives Gemeindeleben und haben einen prägenden Einfluss auf ihre Mitmenschen. Deshalb sind sie unverzichtbar. Das Trainee-Projekt fördert gezielt junge Menschen im Alter von 14 bis 17 Jahren. An acht Wochenenden lernen die Teilnehmenden nicht nur praktische Dinge wie die Planung eines Spiels, einer Andacht oder einer Freizeit. Im Mittelpunkt stehen auch die geistliche und die persönliche Beziehung zu Gott. So sollen sie zu starken, verantwortungsbewussten Mitarbeitenden heranwachsen.
Trainee-Kurse in der Slowakei unterstützen:
Helft mit, dass möglichst viele Jugendliche diese wertvolle Chance zur Weiterentwicklung ihrer Begabungen wahrnehmen können – durch eure Expertise, euer Gebet oder eine Spende.
Benötigter Betrag pro Jahr: 4.000 Euro
Zum Beispiel:
Medien:
Projektinformation Slowakei – Trainee-Programm
Länderplakat und Postkarte Slowakei (zum Bestellen)
Spendenkonto EJW:
Zahlungsempfänger: Ev. Jugendwerk in Württemberg
IBAN: DE24 5206 0410 0400 4054 85
Evangelische Bank
Verwendungszweck: SK101 Slowakei – Trainee-Programm
Bitte im Verwendungszweck eine Adresse oder Freundesnummer für die Ausstellung einer Zuwendungsbescheinigung angeben.
Gerne können Sie uns auch mit einer Online-Spende unterstützen.
Teilen ist nicht selbstverständlich – und auch nicht, offen darüber zu reden. Michael Kleemann tut es.
Warum er im Ausschuss der 1%-Gemeinschaft mitarbeitet und uns regelmäßig 1% seines Einkommens spendet, erzählt er in diesem Interview.
Transkript des Interviews zum Download
Weitere Informationen:
1-Prozent-Gemeinschaft
Bei einem Kreativtag wurde der Startschuss für das CHRSTIAL28 gesetzt und das Thema „Zwischen Himmel und Erde“ veröffentlicht sowie das neues Design vorgestellt
Mit einem kraftvollen und inspirierenden Kreativtag in Kassel hat der Weg zum CHRISTIVAL28 offiziell begonnen. 140 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Gemeinden, Jugendarbeiten und christlichen Werken kamen zusammen, um die ersten Bausteine für das deutschlandweite Jugendevent vom 24. bis 28. Mai 2028 in Magdeburg zu legen.
Der Kreativtag bildete den Auftakt eines mehrstufigen Prozesses, in dem Ideen gesammelt, Schwerpunkte gesetzt und kreative Impulse in Teams entwickelt werden – alles mit dem Ziel, jungen Menschen einen Ort zu schenken, an dem sie Glauben vertiefen, Jesus erleben und neue Perspektiven in Gemeinschaft entdecken.
Thema festgelegt:,,Zwischen Himmel und Erde“
Das zentrale Thema des CHRISTIVAL28 lautet „Zwischen Himmel und Erde“. Es beschreibt die Spannung, in der junge Christinnen und Christen leben: fest verankert im Glauben an Jesus Christus – und gleichzeitig mitten in einer Welt voller Veränderung, Herausforderungen und Möglichkeiten. Die Bibeltexte aus der Bergpredigt sollen das Festival besonders begleiten.
Neues Logo und Redesign: Frisch, klar und jesuszentriert
Beim Kreativtag wurde außerdem das überarbeitete Logo sowie ein umfassendes Redesign des CHRISTIVAL vorgestellt. Die neue Gestaltung verleiht dem Event einen modernen und jesuszentrierten Look. Das „X“ steht für Jesus Christus (alt gr.: Xριστός) und das Kreuz.

Über das CHRISTIVAL
Das CHRISTIVAL ist eines der größten christlichen Jugendevents im deutschsprachigen Raum. Seit 1976 bringt es in regelmäßigen Abständen mehrere Tausend Jugendliche und junge Erwachsene zusammen, um Glauben zu teilen, Hoffnung zu stärken und Gemeinschaft zu feiern. Veranstaltet wird es vom Christival e. V., getragen von einem breiten ökumenischen Netzwerk aus über 80 Gemeinden, Verbänden und Werken. 1. Vorsitzender ist Philipp Kruse, der zusammen mit Projektleiter Chris Pahl das Event leitet. Das CHRISTIVAL bietet Impulse, Workshops, kreative Formate, diakonische Projekte und vieles mehr – immer mit dem Ziel, junge Menschen zu ermutigen, ihrem Glauben im Alltag Ausdruck zu geben.
Weitere Informationen: www.christival.de
Wehrdienstdebatte darf nicht über die Köpfe junger Menschen hinweg geführt werden
Die geplante Reform des Wehrdienstes wirft weitreichende Fragen für junge Menschen auf. Mit dem Wehrdienstmodernisierungsgesetz (WDModG) ist vorgesehen, dass ab 2026 komplette Jahrgänge angeschrieben und ab 2027 verpflichtend gemustert werden. Die Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland e. V. (aej) beobachtet diese Entwicklungen aufmerksam und betont: Die gesellschaftliche Debatte über die Folgen des Gesetzes muss jetzt geführt werden – und sie darf nicht über die Köpfe junger Menschen hinweg geführt werden. Auch die aej-Mitgliederversammlung 2025, die vom 21. bis 23. November in Plön tagte, hat sich mit dem Thema befasst und die Bedeutung einer breiten öffentlichen Auseinandersetzung hervorgehoben.
Das Gesetzesvorhaben hat bereits jetzt spürbare Auswirkungen: Viele Jugendliche und junge Erwachsene sind verunsichert. Fragen nach persönlicher Zukunft, Gewissensentscheidungen, Alternativen und sozialem Druck stehen im Raum. Gleichzeitig ist die Präsenz von Bundeswehrwerbung im Alltag junger Menschen deutlich gestiegen – in sozialen Medien, an Schulen, im öffentlichen Raum. Dagegen kommen gesellschaftliche Diskussionen über Alternativen, Entscheidungsmöglichkeiten und Belastungen junger Menschen oft zu kurz. Die aej sieht deshalb einen hohen Bedarf, offene Räume für Diskussion, Beratung und Orientierung zu schaffen.
Evangelische Jugendarbeit ist nah an der Lebenswelt junger Menschen. Sie bietet Gesprächskultur, vertraute Ansprechpersonen und einen geschützten sozialen Rahmen, in dem Fragen, Zweifel und Entscheidungen ernst genommen werden. Aus dieser Nähe heraus setzt sich die aej dafür ein, dass junge Menschen mit ihren Perspektiven, Bedürfnissen und Sorgen im Zentrum der öffentlichen Debatte stehen – und dass sie an den politischen Aushandlungsprozessen beteiligt werden.
Darüber hinaus macht die aej deutlich, dass junge Menschen echte Wahlmöglichkeiten brauchen. Die Evangelische Jugend setzt sich seit vielen Jahren für starke, qualitativ hochwertige und auskömmlich finanzierte Freiwilligendienste ein. Diese Angebote ermöglichen jungen Menschen, sich freiwillig zu engagieren, Verantwortung zu übernehmen und gesellschaftliche Erfahrungen zu sammeln – ohne Zwang und ohne sozioökonomischen Druck. Die aej wird sich daher weiterhin dafür einsetzen, dass Freiwilligendienste ausgebaut, gerecht finanziert und gegenüber verpflichtenden Diensten gestärkt werden. Denn wenn Freiwilligendienste nur ein kleines Taschengeld bedeuten und der Wehrdienst gegenüber Einstiegsgehältern überdurchschnittlich gut bezahlt wird, ist Wahlfreiheit insbesondere für junge Menschen aus finanziell belasteten Familien nicht gegeben.
„Junge Menschen dürfen in dieser Debatte nicht übergangen werden“, sagt der aej-Vorsitzende Hansjörg Kopp. „Wenn ganze Jahrgänge angeschrieben oder gemustert werden sollen, braucht es Transparenz, Alternativen und Raum zur eigenen Gewissensbildung. Evangelische Jugendarbeit steht jungen Menschen dabei verlässlich zur Seite – nicht mit Druck, sondern mit Orientierung und professioneller Begleitung.“
„Wir nehmen die Sorgen und Fragen junger Menschen sehr ernst“, ergänzt Dr. Annika Schreiter, Generalsekretärin der aej. „Es geht hier um Lebensentscheidungen, die mit Verantwortung, Unsicherheiten und persönlicher Haltung verbunden sind. Die aej wird Räume schaffen, in denen junge Menschen informiert, beraten und gestärkt werden – unabhängig davon, wie sie sich entscheiden. Dabei bleiben wir klar an ihrer Seite.“
Die aej wird das Thema weiterhin aktiv begleiten und sich an der öffentlichen Debatte beteiligen – mit dem Ziel, junge Menschen zu stärken, zu schützen und ihnen Orientierung zu geben.
Beschluss der 137. aej-Mitgliederversammlung: Wehrdienst – Weckruf!
Die aej vertritt als Dachorganisation die Interessen der Evangelischen Jugend in Deutschland auf Bundesebene. 32 Mitgliedsorganisationen und acht außerordentliche Mitglieder arbeiten hier zusammen. Unter dem Leitbild Orientierung an Christus – Vielfalt als Chance – Selbstbestimmung von Kindern und Jugendlichen prägt Evangelische Jugend den persönlichen Glauben an Gott, verwirklicht Gerechtigkeit zwischen Menschen, Geschlechtern und Generationen und zeigt Wege in eine Welt voller Vielfalt auf. Evangelische Jugend schafft Räume für die Partizipation junger Menschen in Kirche, Politik und Gesellschaft und beteiligt sich an allen Entscheidungen, die junge Menschen betreffen.
Rund 110 Gäste folgten am 28. November 2025 der Einladung der EJW-Stiftung zum traditionellen Literarisch-musikalischen Abend im Bernhäuser Forst. In herzlicher Atmosphäre stimmte die Veranstaltung die Besucher auf die beginnende Adventszeit ein – mit einem Programm, das die Balance zwischen nachdenklichen Momenten und heiteren, unerwarteten Wendungen perfekt meisterte.
Der Charme des Unvorhersehbaren
Die Adventszeit ist oft geprägt von Hektik und Geschenkestress, doch sie ist auch eine Zeit der Besinnung und der Erinnerung. Genau an diesem Punkt setzte der Abend an. Unter dem Motto einer „Weihnachts-Soiree der etwas anderen Art“ erzählten ausgewählte Geschichten davon, was passiert, wenn das Unvorhersehbare die ersehnte Heimeligkeit des „Alle-Jahre-wieder“ überrumpelt.
SWR-Moderator Rudolf Guckelsberger brillierte als Erzähler. Mit feinem Gespür für Nuancen hauchte er Texten von Größen wie Robert Gernhardt, Hanns Dieter Hüsch, Gerhard Polt und Heinrich Böll Leben ein. Diese humorvollen und originellen Beiträge brachten die Zuhörer zum Schmunzeln und luden gleichzeitig zur Reflexion ein.
Die musikalische Begleitung durch Barbara Gräsle war ein Erlebnis für sich. Sie fing die Atmosphäre der Texte meisterhaft ein und unterstrich sie „vielsaitig“ mit (fast!) weihnachtlicher Musik. Der Instrumentenwechsel – vom Banjo bis hin zur 9-saitigen Gitarre – sorgte für musikalische Vielfalt und begeisterte das Publikum.
Begegnungen und Perspektiven
Bevor das Programm begann, nutzten die Gäste die Gelegenheit zu Begegnungen bei Fingerfood und einem Aperitif. Die lockere Atmosphäre bot Raum für Gespräche und Vernetzung.
Edgar Kaemper, Vorsitzender des Vorstandes der EJW-Stiftung, begrüßte die Anwesenden und gab einen Einblick in die positive Entwicklung der Stiftung. Er informierte über die Ausschüttung von mehr als 30.000 Euro in diesem Jahr, die direkt der Jugendarbeit zugutekommt. Gleichzeitig bekräftigte er das ehrgeizige, aber wichtige Ziel, das Stiftungskapital langfristig auf rund 10 Millionen Euro zu erhöhen, um die Arbeit des EJW nachhaltig zu stärken.
Alma Grüßhaber, die den Abend wie immer gekonnt und charmant moderierte, führte das Publikum in die literarischen und musikalischen Darbietungen ein. Zum Abschluss überreichte sie den Künstlern als Dankeschön besondere, passend gestaltete Adventskalender.
Der feierliche Abend endete mit dem traditionellen Abendsegen, gesprochen von Pfarrer Cornelius Kuttler, dem Leiter des EJW.
Termin zum Vormerken: Der 7. Literarisch-musikalische Abend findet am 20. November 2026 statt. Wir freuen uns darauf, Sie wieder im Bernhäuser Forst begrüßen zu dürfen!
Das Evangelische Jugendwerk in Württemberg (EJW) schaut auf ein Jahr mit vielen guten Projekten und Veranstaltungen zurück, das zugleich große Herausforderungen bot.
Cornelius Kuttler, Leiter des EJW, blickt zurück:
„Wenn ich auf 2025 blicke, dann erinnere ich mich an die Jahreslosung für 2025: „Prüft alles und behaltet das Gute!“ (1. Thessalonicher 5,21). Mir hilft die Jahreslosung, dankbar zu sein für das, was gut war. Im Blick auf das EJW bin ich dankbar für einen „Jubiläumslandesposaunentag in Ulm mit vielen tausend Menschen. Auch das CLUBCAMP auf der Dobelmühle im September war ein eindrückliches Erlebnis für über 600 Jugendliche und Mitarbeitende. Entscheidend sind aber nicht große Zahlen, sondern, dass junge und ältere Menschen Jesus Christus begegnen, Gemeinschaft erleben und gestärkt werden für ihr Leben. Und deshalb freue ich mich über alles Gute, das auch in der tagtäglichen Arbeit des EJW geschieht. Ich selbst war im Mai zu Besuch im Kloster Piatra Fontanele in Rumänien. Mit diesem Kloster lebt der EJW-Weltdienst eine enge Partnerschaft. Mich hat das Gottvertrauen und der Mut der Nonnen berührt. Weil sie darauf vertrauen, dass Gott handelt – auch in menschlich herausfordernden Situationen.
Dieses Vertrauen brauchen wir gegenwärtig auch in der EJW-Landesstelle. Wir sind dankbar, dass die Kürzung der landeskirchlichen Finanzzuweisung geringer ausgefallen ist als befürchtet. Und dennoch müssen wir bis 2028 unser Personal um 33% reduzieren.
Dies bedeutet, dass wir schmerzliche Einschnitte in unseren Angeboten und Arbeits-bereichen vornehmen müssen. Und das ist alles andere als gut. Aber wir wollen nicht nur Rückbau verwalten, sondern evangelische Jugendarbeit gestalten und alles dafür tun, dass junge Menschen Sinn und Hoffnung für ihr Leben erfahren.
Danke, wenn Sie uns durch Ihre Spende helfen, dass wir Ideen und Angebote in der Jugendarbeit und im EJW-Weltdienst umsetzen können auch in diesen so schwierigen Zeiten! Danke für all Ihre Unterstützung! Danke für Ihre Gebete und Ihre Spende!
Ich wünsche Ihnen eine gesegnete Advents- und Weihnachtszeit und hoffe, dass im Rückblick auf 2025 viel Gutes aufleuchtet, für das Sie dankbar sind!“
Weitere Informationen: ejw.link/starkes-zeichen
Spendenkonto EJW-Förderverein:
Zahlungsempfänger: EJW-Förderverein e. V.
IBAN: DE86 5206 0410 0000 4055 66
Evangelische Bank
Projektnummer: 710 – Jugendarbeit
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Im November 2025 waren Yasin Adigüzel (EJW) und Gerhard Wiebe (CVJM Deutschland) zu einem einwöchigen Partnerschaftsbesuch beim East Jerusalem YMCA. Auf dem dicht gedrängten Programm standen Termine in Beit Sahour, Bethlehem, Jericho, Ramallah und Jerusalem.
Die zurückliegenden zwei Jahre waren auch für die YMCAer in Palästina alles andere als leicht. Die Restriktionen, die durch Checkpoints stark eingeschränkte Bewegungsfreiheit, die intensivierte Siedlergewalt und die allgemeine wirtschaftliche Not haben die Arbeit des YMCAs einerseits erschwert. Andererseits ist gerade dadurch das Anliegen des YMCAs noch wichtiger geworden: Keeping Hope Alive – Die Hoffnung am Leben halten.
Ob mit seinem Rehabilitationsprogramm, mit seinem Berufsbildungszentrum oder mit seinen drei Jugendzentren – der YMCA will helfen die Not zu lindern, wo sie am größten ist. In einem unendlichen Kreislauf, in dem Hass immer wieder neuen Hass erzeugt, will er einen Unterschied machen und sich weigern zu hassen.
Sobald der Zugang nach Gaza möglich sein wird, will der YMCA mit seinem Rehabilitationsteam auch dort die Versorgung kriegsversehrter und traumatisierter Kinder und Jugendlicher unterstützen.
Das EJW steht als zuverlässiger Partner an seiner Seite. Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass internationale Austauschprogramme aufgrund der Gefährdungslage im Westjordanland aktuell nicht möglich sind.
Discover Palestine – Begegnungsformat für junge Menschen
Junge Menschen, die sich für die Partnerschaft und die Arbeit des East Jerusalem YMCAs interessieren, sind herzlich zu „Discover Palestine“, unserem kostenlosen, digitalen Begegnungsformat, eingeladen.
Infos und Anmeldung: www.ejw-erleben.de/291982
Wir sind dankbar, wenn Ihr die wichtige Arbeit des East Jerusalem YMCA unterstützt.
Spendenkonto EJW:
Zahlungsempfänger: Ev. Jugendwerk in Württemberg
IBAN: DE24 5206 0410 0400 4054 85
Evangelische Bank
Verwendungszweck: AUT100 – East Jerusalem YMCA
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