Häufig gestellte Fragen

Lernende Gemeinschaften – ein Format, das Mut macht, Neues wachsen lässt und hilft, Veränderungen aktiv zu gestalten. Die häufigsten Fragen, die uns dazu gestellt werden, beantworten wir hier auf einen Blick:

 

Sind 18 Monate nicht sehr lang?

Unsere Erfahrung ist, dass wirkliche Veränderung Zeit benötigt. Zu oft werden gute Ideen und Visionen entwickelt, die dann wieder vom Alltag ausgebremst werden. Das Format der Lernenden Gemeinschaften zielt darauf ab, gute Ideen und Visionen zu finden und diese dann auch praktisch und nachhaltig umzusetzen. Und diese Umsetzung benötigt Zeit, damit sie gelingt.

 

Wie bekommen wir so ein aufwändiges Konzept bei uns durch? Das klappt doch nie und alles bleibt beim Alten.

Der Vorteil der Lernenden Gemeinschaften ist, dass sie sich über 18 Monate erstrecken, aber die Anzahl der Wochenenden auf vier begrenzt ist. Das bedeutet: nur ein Wochenende im Quartal. Zudem bieten die 18 Monate ausreichend Zeit, um Entschlüsse Schritt für Schritt umzusetzen. Welche Entschlüsse das jeweils sind und wie aufwändig oder einfach umsetzbar sie sind, entscheidet jedes Team für sich selbst und passt es an die eigene Situation an.

 

Wir haben eigentlich alles, was wir brauchen und es läuft gerade ganz gut  – wozu also Lerngemeinschaft und Vernetzung?

Wir leben in einer Zeit mit schnellen Veränderungen. Es gibt aufkommende Trends, die nicht alle Gemeinden und Werke sofort betreffen, abhängig von Region, Größe und Struktur. Vielleicht gibt es eine gesellschaftliche Herausforderung, die eure Gemeinde noch gar nicht betrifft, andere Gemeinden aber schon. In einer Lernenden Gemeinschaft könnt ihr euch mit euren Erfahrungen und Themen einbringen und schon frühzeitig Erfahrungswerte von anderen nützen. Zudem können neue Ideen hilfreich sein, euer bestehendes Angebot weiterzuentwickeln, zu ergänzen oder durch Kooperation neue Bereiche zu erschließen.

 

Ich würde gern mitmachen, wie kann ich auch unseren Ausschuss/ Vorstand/ BAK/KGR dafür gewinnen?

Auf Anfrage kommen wir gern zu euch, um das Projekt vorzustellen. Alle Interessierten aus eurem Bezirk können dazu eingeladen werden und ihr habt die Möglichkeit, eure Fragen zu klären. Unter diesem Link findet ihr zudem eine Handreichung, die euch Unterstützung bietet, wenn ihr eine Lernende Gemeinschaft bei euch bewerben wollt.

 

Wir müssen erst einmal unsere Situation vor Ort klären (z.B. neue Stellenbesetzung, neues Gremium etc.), daher passt eine Teilnahme an der Lernenden Gemeinschaft gerade nicht.

Die Lernende Gemeinschaft ist die passende Möglichkeit, Klarheit in die eigene Situation zu bringen. Bei Vakanzzeiten hilft sie, den eigenen Fokus zu behalten und als Gruppe aktiv zu bleiben. Und nach einer Neubesetzung von Stellen oder Gremien bietet die Struktur der Lernenden Gemeinschaft neue Teamdynamik und eine gute Plattform, um gemeinsam an den aktuellen Themen zu arbeiten.

Und warum beim Sortieren der neuen Situation nicht auch gleich langfristig denken und gemeinsam die Zukunft gestalten?

 

Warum sollen wir uns auf diese große Gemeinschaft einlassen? Wir müssen uns doch zuerst auf unsere Themen konzentrieren.

Wir erleben bei den Lernenden Gemeinschaften immer wieder, dass die Teilnehmer sehr von den Erfahrungen der anderen Teams profitieren. Wie gehen andere mit ähnlichen Situationen um, wie verstehen sie unsere Situation und welche Ideen haben sie dazu? Bei diesem Blick über den Tellerrand kommen teilweise ganz neue Ideen ins Gespräch, die den beteiligten Teams weiterhelfen.

Es kann auch entlastend sein zu hören, dass andere vor ganz ähnlichen Herausforderungen stehen. Dabei entsteht ein Gemeinschaftssinn, der neuen Mut gibt und unerwartete Netzwerke zwischen den Teams wachsen lässt.

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