Unvergessliche Begegnungen beim Workcamp im indischen Dschungel

19.03.2026 | Redaktion: Judith Kaplan - Öffentlichkeitsarbeit EJW

Im Februar 2026 veranstaltete der EJW-Weltdienst gemeinsam mit der Global Friendship Mission (GFM) ein dreiwöchiges Workcamp in Indien. Eine Gruppe aus 10 Personen erlebte in dem abgelegenen Dschungeldorf Saikar intensive Begegnungen und baute gemeinsam mit Einheimischen an der Dorfkirche.

Luca Sigle, ehrenamtlicher Workcampleiter, erzählt:

„Am 9. Februar machten wir uns auf den Weg nach Saikar. Am Flughafen in Agartala wurden wir bereits herzlich von Pastor Lalzarliana Darlong empfangen und wenig später im christlichen Dorf Saikar von den Dorfbewohnern. Untergebracht wurden wir in einer traditionellen Bambushütte, in der wir uns direkt heimisch fühlten.

Nach einem Willkommensprogramm am nächsten Tag starteten wir anschließend mit den geplanten Arbeiten. An der Kirche in Saikar wird bereits seit dem Jahr 2017 gebaut. Unser Hauptaugenmerk lag auf der Weiterarbeit an dem geplanten Kirchturm. Bei der Arbeit daran durften wir erleben, wie sehr die gemeinsame Arbeit Menschen verbindet – auch über Sprachbarrieren hinweg.

Neben der Arbeit an der Kirche nutzten wir die Zeit auch dafür, verschiedene Orte und Sehenswürdigkeiten im Bundesstaat Tripura zu besuchen. GFM unterstützt in der Region verschiedene christliche Dörfer und fördert insbesondere Bildung und Gesundheitsversorgung durch Kinder-Patenschaften. Wir durften erleben, wie sehr diese Arbeit in den letzten 25 Jahren bereits Früchte getragen hat und dass die ersten Kinder, die durch die GFM zur Schule gehen konnten, bereits ihr Studium beendet haben.

Das Highlight unserer Reise waren die Beziehungen, die in den zwei Wochen in Saikar wachsen durften. Beim gemeinsamen Arbeiten, Sport machen und abendlichen Zusammensitzen konnten wir viel über das Leben und den Glauben von den Menschen in Saikar lernen.

Den Abschluss unseres Workcamps bildete eine dreitägige Reise nach Delhi. Nach dem ruhigen Ort Saikar durften wir hier nochmal eine ganz andere Seite von Indien erleben und zum Beispiel das Taj Mahal besuchen.“

In Erinnerung wird auch die Rückreise der Gruppe bleiben. Eigentlich hätte sie am 28. Februar in Frankfurt landen sollen. Doch aufgrund des Iran-Krieges ging es in Dubai nicht mehr weiter. Insgesamt acht Tage mussten die jungen Erwachsenen in Hotels auf einen Weiterflug warten. Am Abend des 8. März erreichte die Gruppe müde und erleichtert den Münchner Flughafen. Dankbar für eine bewahrte Heimkehr und für unbezahlbare Erinnerungen an das Workcamp im indischen Dschungel.

 Weitere Informationen: http://ejwue.de/workcamps

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