Trotz des Krieges erleben Kinder in der YMCA-Schule in Engaz ein Stück Normalität. Dafür brauchen sie Unterstützung.
Immer wieder richtet Joel einen sorgenvollen Blick auf den Trinkwasserspeicher der YMCA-Schule. Der große Wasserspeicher leert sich viel zu schnell. Joel ist Leiter der YMCA Schule Engaz bei Port Sudan. Über 500 Kinder trinken hier jeden Tag sauberes Trinkwasser. Wasser, das bei Temperaturen von bis zu 50 °C überlebenswichtig ist. Regelmäßig muss Joel deshalb neues Wasser bestellen.
Wir sind dankbar, dass die Stadt bislang weitgehend vom Krieg verschont geblieben ist und die Schule mit Kindergarten, Grund- und Sekundarstufe weiterhin geöffnet bleiben kann. Doch die Lage in Port Sudan, mit seinen vielen Menschen, ist besorgniserregend: Arbeit ist knapp, Nahrung ist teuer geworden – und selbst Trinkwasser ist schwer zu bekommen.
Doch mit der Dauer des Krieges steigen die Preise immer weiter. Für die Schule – und auch für die Lehrerinnen und Lehrer, die selbst Familien versorgen müssen – wird es zunehmend schwieriger, die steigenden Lebenshaltungskosten zu tragen.
Für Joel und die Verantwortlichen im YMCA ist die Schule ein Herzensanliegen. Nicht nur weil viele der Schülerinnen und Schüler dort die einzige Mahlzeit am Tag bekommen, sondern insbesondere, weil die Bildung für die Zukunft der Kinder entscheidend ist. In dieser schwierigen Zeit gelingt den Lehrerinnen und Lehrern ein Meisterwerk: Sie schaffen für die Kinder einen geschützten Ort – einen Ort, an dem Lernen möglich ist, an dem sie Geborgenheit erfahren und neue Zuversicht wachsen kann.
Darum bitten wir Sie herzlich: Wenn es Ihnen möglich ist, wirken Sie daran mit, dass die Schule auch in Zukunft geöffnet bleiben kann.
Die Kosten für ein Schulkind betragen 150 € pro Schuljahr.
Jede Unterstützung hilft, den Kindern Hoffnung zu schenken und einen Weg in eine bessere Zukunft zu öffnen.
Im Februar 2026 veranstaltete der EJW-Weltdienst gemeinsam mit der Global Friendship Mission (GFM) ein dreiwöchiges Workcamp in Indien. Eine Gruppe aus 10 Personen erlebte in dem abgelegenen Dschungeldorf Saikar intensive Begegnungen und baute gemeinsam mit Einheimischen an der Dorfkirche.
Luca Sigle, ehrenamtlicher Workcampleiter, erzählt:
„Am 9. Februar machten wir uns auf den Weg nach Saikar. Am Flughafen in Agartala wurden wir bereits herzlich von Pastor Lalzarliana Darlong empfangen und wenig später im christlichen Dorf Saikar von den Dorfbewohnern. Untergebracht wurden wir in einer traditionellen Bambushütte, in der wir uns direkt heimisch fühlten.
Nach einem Willkommensprogramm am nächsten Tag starteten wir anschließend mit den geplanten Arbeiten. An der Kirche in Saikar wird bereits seit dem Jahr 2017 gebaut. Unser Hauptaugenmerk lag auf der Weiterarbeit an dem geplanten Kirchturm. Bei der Arbeit daran durften wir erleben, wie sehr die gemeinsame Arbeit Menschen verbindet – auch über Sprachbarrieren hinweg.
Neben der Arbeit an der Kirche nutzten wir die Zeit auch dafür, verschiedene Orte und Sehenswürdigkeiten im Bundesstaat Tripura zu besuchen. GFM unterstützt in der Region verschiedene christliche Dörfer und fördert insbesondere Bildung und Gesundheitsversorgung durch Kinder-Patenschaften. Wir durften erleben, wie sehr diese Arbeit in den letzten 25 Jahren bereits Früchte getragen hat und dass die ersten Kinder, die durch die GFM zur Schule gehen konnten, bereits ihr Studium beendet haben.
Das Highlight unserer Reise waren die Beziehungen, die in den zwei Wochen in Saikar wachsen durften. Beim gemeinsamen Arbeiten, Sport machen und abendlichen Zusammensitzen konnten wir viel über das Leben und den Glauben von den Menschen in Saikar lernen.
Den Abschluss unseres Workcamps bildete eine dreitägige Reise nach Delhi. Nach dem ruhigen Ort Saikar durften wir hier nochmal eine ganz andere Seite von Indien erleben und zum Beispiel das Taj Mahal besuchen.“
In Erinnerung wird auch die Rückreise der Gruppe bleiben. Eigentlich hätte sie am 28. Februar in Frankfurt landen sollen. Doch aufgrund des Iran-Krieges ging es in Dubai nicht mehr weiter. Insgesamt acht Tage mussten die jungen Erwachsenen in Hotels auf einen Weiterflug warten. Am Abend des 8. März erreichte die Gruppe müde und erleichtert den Münchner Flughafen. Dankbar für eine bewahrte Heimkehr und für unbezahlbare Erinnerungen an das Workcamp im indischen Dschungel.
Weitere Informationen: http://ejwue.de/workcamps
EJW-Weltdienst stellt Material zum Weltgebetstag zur Verfügung – Das Themenland 2026 ist Nigeria
Am 06. März 2026 findet der diesjährige Weltgebetstag statt. Über Konfessions- und Ländergrenzen hinweg engagieren sich Frauen beim Weltgebetstag dafür, dass Mädchen und Frauen auf der ganzen Welt in Frieden, Gerechtigkeit und Würde leben können.
In diesem Jahr wird der Weltgebetstag von Frauen aus Nigeria vorbereitet und steht unter dem Leitwort aus Matthäus 11,28-30: „Kommt! Bringt eure Last.“ – eine Einladung, die Lasten des Lebens vor Gott zu bringen und Ruhe zu finden.

Jonathan Kümmerle, Landesreferent im EJW-Weltdienst und zuständig für die Partnerschaft mit Nigeria, schreibt dazu:
„Am Freitag, 6. März 2026 feiern wir den Weltgebetstag. Dieses Jahr steht er unter dem Leitwort aus Matthäus 11,28–30: „Kommt! Bringt eure Last.“ Dieses Thema eröffnete uns vom EJW-Weltdienst neue Möglichkeiten auf unsere Arbeit aufmerksam zu machen. Durch unsere seit 60 Jahren bestehende Partnerschaft mit dem YMCA Northern Zone in Nigeria waren wir an verschiedenen Orten in Württemberg als Referentinnen und Referenten zu Infoveranstaltungen zu Nigeria und unserer Partnerschaftsarbeit unterwegs. Außerdem konnten wir in enger Zusammenarbeit mit unseren Partnern Infomaterial für die Durchführung des Weltgebetstags bereitstellen, u.a. Interviews und Statements von Frauen aus Nigeria die aus ihrem Alltag, Glauben und ihren Hoffnungen berichten. Ganz nebenbei entstanden durch die gemeinsame Vorbereitung des Infomaterials in Nigeria neue Austragungsorte für den Weltgebetstag.
Wir laden dazu ein der Einladung des Weltgebetstags zu folgen, die Lasten des Lebens vor Gott zu bringen und gemeinsam mit Geschwistern weltweit zu beten. Wir hoffen, dass durch den Weltgebetstag neue Menschen teil unserer Partnerschaft werden und freuen uns über alle Unterstützung im Gebet, durch Spenden oder aktives Mitwirken in unserer Partnerschaft.“
Alle Materialien, die der EJW-Weltdienst anlässlich des Weltgebetstags 2026 zur Verfügung stellt, stehen hier zum Download zur Verfügung. Darunter sind neben einer Präsentation zur Unterstützung von Gruppen, Gemeinden und Arbeitskreisen auch Videos mit Interviews und Statements von Frauen aus Nigeria, die aktiv in der Partnerschaft mit dem EJW-Weltdienst stehen.
Weitere Informationen zum Weltgebetstag 2026
Liebe Leserinnen und Leser,
am ersten Freitag im März feiert man weltweit den „Weltgebetstag der Frauen“.
Die Idee des Weltgebetstags: Ein Gebet wandert über 24 Stunden lang um den Erdball und verbindet Frauen in mehr als 150 Ländern der Welt miteinander!
Über Konfessions- und Ländergrenzen hinweg engagieren sich christliche Frauen in der Bewegung des Weltgebetstags. Gemeinsam beten und handeln sie dafür, dass Frauen und Mädchen überall auf der Welt in Frieden, Gerechtigkeit und Würde leben können. So wurde der Weltgebetstag in den letzten 130 Jahren zur größten Basisbewegung christlicher Frauen. (Quelle: https://weltgebetstag.de/idee/)
In diesem Jahr ist das Weltgebetstagsland Nigeria. Das Titelthema heißt „Kommt, bringt eure Last“. Das ist für unsere Partner in Nigeria und für uns im Länderausschuss Nigeria natürlich eine tolle Gelegenheit, mehr voneinander zu lernen und unsere Arbeit bekannt zu machen.
So sind wir in den letzten Monaten gemeinsam unterwegs, tauschen Rezepte aus, bieten Ländervorträge und Materialien an und legen ein besonderes Augenmerk auf die Lebenssituation der Frauen und Mädchen in Nigeria. In der Northern Zone wurde der Weltgebetstag vom YMCA bisher nicht gefeiert, dieses Jahr wird also der erste gemeinsame Weltgebetstag (zentral und online) geplant.
Hier findet ihr weitere Anregungen rund um das Thema Weltgebetstag:
Englische Infos/International:
Deutsche Infos:
Viele Grüße
Das Sujada-Team
Dear readers,
on the first Friday in March, the “Women’s World Day of Prayer” is celebrated worldwide.
The idea behind the World Day of Prayer: A prayer travels around the globe for 24 hours, connecting women in more than 150 countries around the world!
Christian women across denominational and national boundaries are involved in the World Day of Prayer movement. Together, they pray and take action so that women and girls everywhere in the world can live in peace, justice, and dignity. Over the past 130 years, the World Day of Prayer has become the largest grassroots movement of Christian women. (Source: https://weltgebetstag.de/idee/)
This year, the World Day of Prayer country is Nigeria. The theme is “Come, bring your burden.” This is of course a great opportunity for our partners in Nigeria and for us in the Nigeria Country Committee to learn more about each other and to publicize our work.
So in recent months, we have been traveling together, exchanging recipes, offering country presentations and materials, and paying special attention to the living conditions of women and girls in Nigeria. In the Northern Zone, the YMCA has not celebrated World Day of Prayer before, so this year the first joint World Day of Prayer (central and online) is being planned.
Here you will find further inspiration on the topic of World Day of Prayer:
English information/international:
German information:
Best regards,
The Sujada Team

Denn ich weiß, was ich mit euch vorhabe. Ich habe Pläne des Friedens und nicht des Unheils. Ich will euch Zukunft und Hoffnung schenken. (1. Jeremia 29,11)
Mit diesem Spruch möchten wir, das Team von Sujada, das neue Jahr mit euch beginnen. Wir schauen zurück auf das, was wir schon erreicht haben.
2025 hat Gott zwei langjährige Weggefährten unserer deutsch-nigerianischen Gemeinschaft zu sich geholt: Günther Digel war viele Jahre Teil des Nigeria-Ausschusses. Gottfried Gronbach stand dem Ausschuss bewegte Jahre vor und war Nigeria seit seiner ersten Reise eng verbunden.
Wir halten sie und ihren Einsatz in Erinnerung und schöpfen Hoffnung aus ihrem Leben und Wirken. Unsere Verbundenheit und Freundschaft wächst weiter.
In diesem Sinne laden wir euch ein, 2026 mit uns zu durchleben. Wir berichten weiterhin von unseren Programmen und möchten gemeinsam beten.
Am 6. März ist der Weltgebetstag. Dieses Jahr lädt uns Nigeria ein. Der EJW-Weltdienst und die Northern Zone bereiten tolle Informationen und Anstöße vor.
Kommt! Bringt eure Last. ( Matthäus 11,28 )
I say this because I know what I am planning for you,” says the LORD. “I have good plans for you, not plans to hurt you. I will give you hope and a good future. (Jeremaiah 29:11)
With this saying, we, the Sujada team, would like to start the new year with you. We look back on what we have already achieved. In 2025, God called two long-time companions of our German-Nigerian community to Himself: Günther Digel was part of the Nigeria Committee for many years. Gottfried Gronbach chaired the committee for many eventful years and had been closely connected to Nigeria since his first trip there.
We remember them and their commitment and draw hope from their lives and work. Our bond and friendship continue to grow.
With this in mind, we invite you to share 2026 with us. We will continue to report on our programs and to pray together.
March 6 is World Day of Prayer. This year, Nigeria is hosting us. The EJW World Service and the Northern Zone are preparing great information and inspiration.
Come! Bring your burdens. (Matthew 11:28)

In Memoriam: Günther Digel (1946 – 2026) und Gottfried Gronbach (1957 – 2025)
Räume schaffen für die Zukunft – Workcamp im Kloster Piatra Fontanele
Der EJW-Weltdienst führt im Jahr 2026 eine Reihe von Workcamps in verschiedenen Ländern durch.
In Rumänien ist vom 15. – 29. August 2026 ein generationenübergreifendes Workcamp im Kloster Piatra Fontanele geplant.
Warum du beim Workcamp in Rumänien dabei sein solltest?
Das Kloster Piatra Fontanele liegt auf einer Anhöhe mit einem beeindruckenden Blick über die wunderschöne Landschaft der Ostkarpaten. Der Aufstieg ist steil – aber oben öffnet sich eine Welt voller Kraft, Gemeinschaft und tiefer Spiritualität.
In den letzten Jahren wurde das Kloster stetig erweitert:
• Räume für die Nonnen
• Räume für Kinder und Jugendliche, die im Internat leben
• Räume für die vielen Gäste – unter ihnen auch wir als Workcamp-Team
Was Teilnehmende besonders bewegt? Die Begegnungen.
„Die Kinder erfahren im Kloster schlicht eines: Dass sie geliebt werden. Mich hat der demütige und zugleich tiefgehende Glaube der Nonnen beeindruckt – ein Glaube, der ins Leben fließt. Berührt hat mich auch, die Partnerschaft zwischen Kloster und EJW zu erleben.“
Cornelius Kutter, Leiter des EJW, nach seiner ersten Reise ins Kloster.
Warum ist dein Einsatz wichtig?
Dein Einsatz ist wichtig, weil er Kindern in einer abgelegenen Region echte Chancen eröffnet. Viele von ihnen hätten ohne das Kloster kaum Zugang zu Bildung – geschweige denn zu einer Perspektive für ihre Zukunft.
Mit deiner Hilfe entstehen Räume, in denen Kinder wachsen können: an ihren Talenten, an Verantwortung und an einer Gemeinschaft, die sie trägt. Jeder Handgriff unterstützt die Nonnen dabei, diesen Kindern Orientierung, Unterstützung und ein Stück Familie zu schenken. Dein Engagement macht den Unterschied – ganz konkret und nachhaltig.
Informationen und Anmeldung:
Workcamp im Kloster Piatra Fontanele/Rumänien
Start von Trainee-Kursen in der Slowakei
„Was bedeutet der christliche Glaube für mich? Was für ein Leiter war Jesus? Und wie leite ich eine Gruppe?“ Mit diesen Fragen beschäftigen sich Jugendliche in einem Trainee-Programm in der Slowakei. Der Trainee-Kurs wurde im EJW für Jugendliche in Württemberg konzipiert. Unsere slowakischen Partner benutzen das übersetzte Begleitbuch und gestalten entsprechende Einheiten für junge Menschen.
Was soll der Trainee-Kurs bewirken?
Mitarbeitende mit Leitungsfähigkeiten sind wertvolle Vorbilder im Glauben und Wegbegleiter:innen. Sie ermöglichen ein aktives Gemeindeleben und haben einen prägenden Einfluss auf ihre Mitmenschen. Deshalb sind sie unverzichtbar. Das Trainee-Projekt fördert gezielt junge Menschen im Alter von 14 bis 17 Jahren. An acht Wochenenden lernen die Teilnehmenden nicht nur praktische Dinge wie die Planung eines Spiels, einer Andacht oder einer Freizeit. Im Mittelpunkt stehen auch die geistliche und die persönliche Beziehung zu Gott. So sollen sie zu starken, verantwortungsbewussten Mitarbeitenden heranwachsen.
Trainee-Kurse in der Slowakei unterstützen:
Helft mit, dass möglichst viele Jugendliche diese wertvolle Chance zur Weiterentwicklung ihrer Begabungen wahrnehmen können – durch eure Expertise, euer Gebet oder eine Spende.
Medien:
Projektinformation Slowakei – Trainee-Programm
Länderplakat und Postkarte Slowakei (zum Bestellen)
Spendenkonto EJW:
Zahlungsempfänger: Ev. Jugendwerk in Württemberg
IBAN: DE24 5206 0410 0400 4054 85
Evangelische Bank
Verwendungszweck: SK101 Slowakei – Trainee-Programm
Bitte im Verwendungszweck eine Adresse oder Freundesnummer für die Ausstellung einer Zuwendungsbescheinigung angeben.
Gerne können Sie uns auch mit einer Online-Spende unterstützen.
Teilen ist nicht selbstverständlich – und auch nicht, offen darüber zu reden. Michael Kleemann tut es.
Warum er im Ausschuss der 1%-Gemeinschaft mitarbeitet und uns regelmäßig 1% seines Einkommens spendet, erzählt er in diesem Interview.
Transkript des Interviews zum Download
Weitere Informationen:
1-Prozent-Gemeinschaft
Im November 2025 waren Yasin Adigüzel (EJW) und Gerhard Wiebe (CVJM Deutschland) zu einem einwöchigen Partnerschaftsbesuch beim East Jerusalem YMCA. Auf dem dicht gedrängten Programm standen Termine in Beit Sahour, Bethlehem, Jericho, Ramallah und Jerusalem.
Die zurückliegenden zwei Jahre waren auch für die YMCAer in Palästina alles andere als leicht. Die Restriktionen, die durch Checkpoints stark eingeschränkte Bewegungsfreiheit, die intensivierte Siedlergewalt und die allgemeine wirtschaftliche Not haben die Arbeit des YMCAs einerseits erschwert. Andererseits ist gerade dadurch das Anliegen des YMCAs noch wichtiger geworden: Keeping Hope Alive – Die Hoffnung am Leben halten.
Ob mit seinem Rehabilitationsprogramm, mit seinem Berufsbildungszentrum oder mit seinen drei Jugendzentren – der YMCA will helfen die Not zu lindern, wo sie am größten ist. In einem unendlichen Kreislauf, in dem Hass immer wieder neuen Hass erzeugt, will er einen Unterschied machen und sich weigern zu hassen.
Sobald der Zugang nach Gaza möglich sein wird, will der YMCA mit seinem Rehabilitationsteam auch dort die Versorgung kriegsversehrter und traumatisierter Kinder und Jugendlicher unterstützen.
Das EJW steht als zuverlässiger Partner an seiner Seite. Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass internationale Austauschprogramme aufgrund der Gefährdungslage im Westjordanland aktuell nicht möglich sind.
Discover Palestine – Begegnungsformat für junge Menschen
Junge Menschen, die sich für die Partnerschaft und die Arbeit des East Jerusalem YMCAs interessieren, sind herzlich zu „Discover Palestine“, unserem kostenlosen, digitalen Begegnungsformat, eingeladen.
Infos und Anmeldung: www.ejw-erleben.de/291982
Wir sind dankbar, wenn Ihr die wichtige Arbeit des East Jerusalem YMCA unterstützt.
Spendenkonto EJW:
Zahlungsempfänger: Ev. Jugendwerk in Württemberg
IBAN: DE24 5206 0410 0400 4054 85
Evangelische Bank
Verwendungszweck: AUT100 – East Jerusalem YMCA
Bitte im Verwendungszweck eine Adresse oder Freundesnummer für die Ausstellung einer Zuwendungsbescheinigung angeben.
Gerne könnt Ihr uns auch mit einer Online-Spende unterstützen.
Sojaernte und Kompost-Herstellung: Landwirtschaftliche Begegnungsreise nach Nigeria
Ende Oktober brachen zehn junge Menschen im Alter von 20 bis 35 Jahren mit landwirtschaftlichem Hintergrund auf eine vom EJW-Weltdienst, dem Evangelischen Bauernwerk und dem YMCA Northern Zone organisierten landwirtschaftlichen Begegnungsreis nach Nigeria auf. In Abuja, Jos und Lafia besuchte die Gruppe Milchvieh- und Schweinebetriebe, eine Fischfarm, eine Brüterei sowie kleinbäuerliche Familienhöfe.
Dabei erhielten die deutschen Teilnehmenden zwei Mal die Gelegenheit aktiv mitzuarbeiten: Sie stellten (im strömenden Regen) Kompost her – eine zentrale Maßnahme gegen die schnelle Abtragung des nährstoffarmen Oberbodens – und halfen bei der arbeitsintensiven Sojaernte von Hand. Diese praktische Erfahrung vermittelte ein tiefes Verständnis für die täglichen Herausforderungen in der nigerianischen Landwirtschaft.
Neben den Betriebsbesuchen wurde die Gruppe herzlich von den YMCAs Chugwi, Lafia und Mada Hills empfangen. Jonathan Kümmerle, der seinen Antrittsbesuch mit dieser Reise verknüpfen konnte, und Sebastian Hinderer nahmen daher nach den offiziellen Programmpunkten der Begegnungsreise noch Termine mit weiteren YMCAs der Northern Zone wahr.
Die Teilnehmenden bringen zahlreiche neue Eindrücke mit nach Hause. Der EJW-Weltdienst und das Evangelische Bauernwerk danken dem YMCA Northern Zone sowie der Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend (aej) und dem Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMELH) für die Unterstützung.

Starke Landwirtschaft trotz Klimawandel – Austausch mit jungen Landwirtinnen und Landwirten
Wie begegnen junge Menschen in der Landwirtschaft den Herausforderungen des Klimawandels?
Am Freitag, 05. Dezember 2025 um 19:00 Uhr berichten junge Landwirtinnen und Landwirte von ihrer vielfältigen und eindrucksvollen Bildungs- und Landwirtschaftsreise nach Nigeria.
Die Veranstaltung findet vor Ort an der Ländlichen Heimvolkshochschule Hohebuch statt und wird parallel online übertragen.
Zur Online-Teilnahme: https://eu01web.zoom.us/j/67926468186